Winkmann räumt Fehler ein

München – Borussia Dortmund gewann mit viel Mühe gegen den FC Ingolstadt. Beim Führungstor, das für anschließende Leichtigkeit bei den Schwarz-Gelben sorgte, stand der Torschütze Pierre-Emerick Aubameyang deutlich im Abseits.

Guido Winkmann übersah die Abseitsposition beim Führungstreffer des BVB. (Foto: ODD ANDERSEN/AFP/Getty Images)
Guido Winkmann übersah die Abseitsposition beim Führungstreffer des BVB. (Foto: ODD ANDERSEN/AFP/Getty Images)

Ingolstadt-Profis protestierten vehement

Der Bundesliga-Aufsteiger protestierte unmittelbar nachdem der Ball im Netz zappelte lautstark und vehement beim Schiedsrichter-Gespann. Parallel dazu liefen die Wiederholungen des Tores auf den großen Video-Leinwänden im Signal-Iduna-Park, die die Abseitspostion des Gabuners belegten.

Selbstkritik des Schiedsrichters

Nach dem Spiel räumte Schiedsrichter Guido Winkmann seine Fehlentscheidung im sky-Interview ein: „Fakt ist, es ist Abseits. Fakt ist, es ist spielentscheidend. Fakt ist auch, dass wir über zwei weitere Szenen diskutieren. Dann trifft es dreimal Ingolstadt. Das Theater ist groß, aber der Umgang der Ingolstädter nach dem Spiel ist sehr respektvoll. Das muss man positiv erwähnen. Selbst wenn ich das Abseitstor auf der Leinwand gesehen hätte, dann hätte ich es nicht zurücknehmen dürfen. Es war eine Tatsachenentscheidung“, analysierte Winkmann die Geschehnisse.

Ärger über den Linienrichter

Ingolstadts Trainer Ralph Hasenhüttl  war geladen, nahm Guido Winkmann aber sogar in Schutz: „Die Krönung war das Abseitstor. Da kann ich dem Schiedsrichter keinen Vorwurf machen, da muss er sich auf seinen Linienrichter verlassen. Das hat jeder gesehen im Stadion. Unter dem Strich bleibt die Null. Das ist das, was mich heute richtig ankotzt.“ Die Diskussionen um den Videobeweis werden nun weiter angeheizt.

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