Bundesliga

Mkhitaryan lässt seine Zukunft offen

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München – Henrikh Mkhitaryan hat in dieser Saison bei Borussia Dortmund häufig den Unterschied ausgemacht. Der Armenier erzielte auch am Sonntag gegen die TSG Hoffenheim (3:1) wieder einen Treffer und bereitete den Schlusspunkt von Pierre-Emerick Aubameyang vor. Die Fans fragen sich: Wann verlängert der Offensivmann endlich seinen 2017 auslaufenden Vertrag?

Verlängert Mkhitaryan? „Alles andere sollten wir noch abwarten…“

Henrikh Mkhitaryan ist das Gesicht der bärenstarken Saison von Borussia Dortmund. Der Armenier erzielte neun Treffer in der Bundesliga und bereitete weitere dreizehn vor. Dem 27-Jährigen ist im dritten Jahr bei der Borussia der endgültige Durchbruch gelungen. Er ließ seine Zukunft im Gespräch mit Sport-Bild offen: „Ich fühle mich in der Stadt, im Verein, im Team total wohl, und mit dem BVB befinden wir uns in vertrauensvollen Gesprächen. Borussia ist ein wunderbarer Klub. Ambitioniert, erfolgshungrig, familiär, mit einzigartigen Fans. Alles andere sollten wir noch abwarten.“ Mkhitaryan trifft diese Entscheidung unabhängig davon, ob seine prominenten Mitspieler, etwa Mats Hummels oder Ilkay Gündogan, den Kontrakt verlängern.

Spitzen-Zweiter konnte Bayern nicht gefährden

Der BVB konnte den FC Bayern München trotz toller Punktausbeute, 54 Zähler aus 23 Partien sind eigentlich meisterschaftswürdig, ganz oben bislang nicht gefährden. Im Hinspiel gab es die bis zu diesem Zeitpunkt wohl bitterste Niederlage der Saison – mit 1:5 ging das Team von Trainer Thomas Tuchel in der Allianz-Arena unter. Die Borussia brennt auf eine Revanche am kommenden Samstag, Mkhitaryan fürchtet sich nicht und äußerte selbstbewusst: „Was wäre ich für ein Profi, wenn ich so denken würde? Wir möchten dieses Spiel unbedingt gewinnen. Natürlich werden wir genau analysieren, was wir im Hinspiel falsch gemacht haben. Unser Trainerstab bereitet jeden Einzelnen und das Kollektiv immer intensiv auf die Gegner vor. Egal, ob es um Pflicht- oder Testspiele geht.“

Nächster Entwicklungsschritt unter Tuchel

Unter Tuchel konnte der Klub aus dem Ruhrpott den nächsten Schritt in der Entwicklung gehen. Waren die Partien unter Ex-Coach Jürgen Klopp häufig sehr wild und auf Konter (auf sehr hohem Niveau) ausgelegt, so übernehmen die Dortmunder inzwischen die Initiative und lassen Ball und Gegner permanent laufen. Und sie gewinnen – im Gegensatz zur Vorsaison – auch wieder die engen Spiele, wenn sie mal einen schwächeren Tag erwischt haben. Die Münchener sind dennoch acht Zähler entfernt. Mkhitaryan blickt lieber positiv auf den bisherigen Saisonverlauf: „Wir stehen im Achtelfinale der Europa League, freuen uns auf das Halbfinale des DFB-Pokals. Wieso sollte mich zurzeit irgendetwas nerven?“

Der eigene Marktwert? „Das ist mir ehrlich gesagt auch überhaupt nicht wichtig!“

Die Bayern seien eben der große Favorit auf den Titel. Der Kader der Münchener ist stark besetzt, selbst schlimmere Verletzungen können scheinbar mühelos verkraftet werden. Dieses Team, so der Armenier, sei eines der stärksten auf der Welt. Er blickte umso stolzer auf die eigenen Leistungen: „Nun haben wir 18 Punkte Vorsprung auf Platz vier. Damit will ich sagen: Unser Saisonziel war schon sehr ambitioniert. Doch wir liegen voll im Soll.“ Seinen eigenen Wert möchte er dabei gar nicht in Zahlen ausdrücken: „Ich habe echt keine Ahnung. Und als Mensch ist mir das ehrlich gesagt auch überhaupt nicht wichtig.“ Mit 28 Millionen Euro bewertet ihn die Onlineplattform transfermarkt.de – weitere Titel könnten diese Summe noch steigen lassen in den kommenden Jahren.

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