Bundesliga

Skripnik nimmt Spieler in die Pflicht

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München – An der Weser rollt wieder der Ball. Der SV Werder Bremen hat die Winterpause beendet und bereitet sich auf die Rückrunde vor. Die Hanseaten starten vom Relegationsplatz in die zweite Hälfte der Saison. Trainer Viktor Skripnik zeigt sich im Interview mit der vereinseigenen Homepage zuversichtlich und sieht die nötige Qualität seines Kaders, um den Klassenerhalt zu erreichen.

Spieler in der Pflicht

„Ich bin von meinem Kader überzeugt. Wir haben alle gesehen, wo und warum wir die Punkte liegen gelassen haben“, wird Skripnik auf werder.de zitiert und nimmt dabei die Spieler in die Pflicht: „Jeder Einzelne muss seinen Beitrag leisten, damit wir als Mannschaft diese Saison deutlich besser abschließen, als wir sie begonnen haben.“

Der Start in die Wintervorbereitung lief allerdings nicht ganz ohne Probleme ab. Neben einem schneebedeckten Platz, der von fleißigen Helfern freigeräumt wurde, haben die Nordlichter auch mit Verletzungssorgen zu kämpfen. Zwar kann Zlatko Junuzovic nach seiner Schulterverletzung große Umfänge trainieren, dafür stehen Angreifer Aaron Johannsson sowie Torhüter Raphael Wolf noch nicht zur Verfügung.

Kein neuer Torhüter

Auf der Torhüterposition sieht Skripnik keinen Handlungsbedarf: „Michael Zetterer hat gute Leistungen im Training abgeliefert. Und Raphael Wolf sollte man nicht abschreiben. Er kämpft jeden Tag, um so schnell wie möglich Fortschritte zu machen.“ Trotz der Verletzungen hat der 46-Jährige seinen Kader nochmals ausgedünnt. Mit Marnon Busch, Levent Aycicek, Julian von Haacke und Luca-Milan Zander wurden vier Perspektivspieler in die U23 zurückgestuft. Sie alle stehen bei Skripnik aber weiterhin im Fokus.

Wiedersehen mit Schaaf

Im Fokus wird in der Rückrunde auch das Aufeinandertreffen mit Hannover 96 stehen. Die Niedersachsen haben in der Winterpause den langjährigen Werder-Trainer Thomas Schaaf als neuen Chefcoach verpflichtet. „Wir wissen, dass Thomas ein großartiger Trainer ist. Für die Bundesliga ist es toll, dass er wieder hier aktiv ist. Mehr muss man an dieser Stelle nicht sagen“, gab sich Skripnik gewohnt gelassen und verriet, dass er mit Schaaf in regelmäßigem Kontakt steht.

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