Hasenhüttl will Revanche

München – Die Bundesliga-Vereine verbringen ihr Trainingslager in allen Himmelsrichtungen verteilt. Die beliebtesten Ziele sind Belek, Florida, Katar und Abu Dhabi. Eine Ausnahme stellt der Aufsteiger FC Ingolstadt dar, der seine Rückrunden-Vorbereitung komplett in der Heimat absolviert. Auf einem beheizten Kunstrasenplatz werden vier Testspiele gegen Zweit- und Drittligisten ausgetragen um die Grundlagen zu erarbeiten. 

Seit 2013 ist Ralph Hasenhüttl Trainer des FC Ingolstadt. (Foto: PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images)
Seit 2013 ist Ralph Hasenhüttl Trainer des FC Ingolstadt. (Foto: PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images)

Hasenhüttl brennt auf die Rückrunde

Nach einem starken Saisonbeginn schwächelten die Oberbayern in der zweiten Hinrunden-Hälfte. Aus den vergangenen neun Bundesliga-Spielen, erspielten die Ingolstädter lediglich sechs Punkte. Trainer Ralph Hasenhüttl verweist auf unglückliche Niederlagen, die seine Motivation für die Rückrunde erhöhen. Bei einem Neujahrsempfang des Aufsteigers zeigte sich Hasenhüttl kampfbewusst. Vor allem freut er sich auf die Duelle mit den Vereinen, gegen die seine Mannschaft verlor: „Da wollen wir einiges zurechtrücken.“

Keine Winter-Einkäufe

Der Kader wird sich in der Rückrunde nicht sonderlich verändern. „Ich halte nicht viel von Wintertransfers“, sagte Hasenhüttl dem kicker. Lediglich der Tscheche Tomas Pekharts wird den FC Ingolstadt voraussichtlich verlassen. Dem 26-Jährigen liegen Anfragen aus seiner Heimat und aus anderen Ländern vor. In der Hinrunde kam Pekhart in nur vier Spielen zum Einsatz.

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