Gambia-Flüchtling für HSV?

München-Laut einem Bericht der Bild-Zeitung könnte der Flüchtling Bakery Jatta bald einen Profivertrag beim Hamburger SV erhalten. Der Spieler aus Gambia habe bereits drei Mal mit der Mannschaft trainiert und dort durchaus überzeugt, heißt es. Außergewöhnlich: In seiner Heimat hat Jatta nie für einen Verein gespielt.

Labbadia lobt Testspieler

„Der Junge hat seine Sache sehr ordentlich gemacht, einen guten Eindruck hinterlassen“, bestätigte HSV-Trainer Bruno Labbadia dem Boulevard-Blatt die Situation. Ins Trainingslager der Hanseaten ins türkische Belek wird Bakery Jatta aber nicht mitfliegen. Eine Zukunft in Hamburg ist aber wahrscheinlich. Laut Bericht soll es am Dienstagmittag auf der HSV-Geschäftstelle zwischen Jattas Berater Efe-Firat Aktas (plus drei weitere Mitarbeiter) und Klub-Boss Diemtar Beiersorfer ein Gespräch gegeben haben. Thema: Die Zukunft von Bakery Jatta.

6000-Kilometer-Odyssee für Jatta

Hinter dem Spieler liegt eine weite Reise. Dem Bericht nach soll Jatta ganz alleine über 6000km aus dem westafrikanischen Gambia nach Deutschland geflüchtet sein. Vier Wochen habe die Odyssee gedauert. In einer Jugendhilfe- und Bildungseinrichtung in Bremen sei er dann zunächst aufgenommen worden. Berater Aktas vermittelte ihn dann zum HSV.  Aktas scheint voll von den Qualitäten seines Schützlings überzeugt. „Ich bin sicher, dass Bakery in der Bundesliga landen wird“, lässt sich Aktas in dem Bericht zitieren.

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