Belhanda wird Königsblauer

München – Der FC Schalke hat nun endlich den Wunschnachfolger für den nach Wolfsburg abgewanderten Julian Draxler gefunden: Younes Belhanda wechselt auf Leihbasis für ein halbes Jahr von Dynamo Kiew zu den Königsblauen. Manager Horst Heldt bestätigt in der Bild-Zeitung den Wechsel bereits.

In der Rückrunde zieht Younes Belhanda die Fäden im Schalker Mittelfeld. Foto: PASCAL GUYOT/AFP/Getty Images
In der Rückrunde zieht Younes Belhanda die Fäden im Schalker Mittelfeld. Foto: PASCAL GUYOT/AFP/Getty Images

Belhanda per Leihe nach Glesenkirchen

„Er stößt zu uns. Wir müssen noch kleinere Details verhandeln, aber man kann davon ausgehen, dass wir ihn für sechs Monate ausleihen“, zeigte sich Held bereits optimistisch. Überhaupt scheint der Wechsel bereits in trockenen Tüchern zu sein, denn der marokkanische Nationalspieler soll den Medizincheck im Trainigslager der Schalker in den Vereinigten Staaten absolviert haben und per Leihbasis bis zum Sommer an die Gelsenkirchener gebunden sein.

Schalke-Trainer von Belhanda begeistert

Auch der Trainer von S04, Andre Breitenreiter, zeigt sich vom Neuzugang begeistert: „Es hat sich herausgestellt, dass es schwer ist, im Winter neue Spieler zu verpflichten. Aber mit Younes gewinnen wir einen schnellen, dynamischen Kicker, der auch noch eine gute Quote an Toren und Vorlagen hat. Wir freuen uns auf ihn, und hoffentlich wird er sich bei uns beweisen.“

Breitenreiter: Augusto nicht der Richtige

Durch den anstehenden Transfer von Belhanda, scheint auch ein Wechsel vom Wunschkandidaten und ehemaligen Leverkusener Renato Augusto vom Tisch zu sein, wie Breitenreiter bestätigt: „Wenn für einen Spieler Geld das Hauptargument ist, ist er nicht der Richtige. Jemand muss zu 100 Prozent Bock auf Schalke haben – ansonsten verzichte ich auf Qualität.“

Kommt nach Belhanda auch Schöpf?

Trotz des anstehenden Belhanda-Wechsels seien laut der Bild-Zeitung die Transferaktivitäten der „Knappen“ noch nich abgeschlossen. Wie bereits berichtet, soll nämlich der Nürnberger Alessandro Schöpf nach Gelsenkirchen wechseln. Auch Sportdirektor Horst Heldt äußerst sich dazu verheißungsvoll: „Wir haben ein Angebot abgegeben und sind in Gesprächen.“

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