Bundesliga

Costa: „Ich erhalte mehr Respekt“

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München- FC-Bayern-Star Douglas Costa wechselte im Sommer vor allem wegen Trainer Pep Guardiola nach München. Dies erklärte der Brasilianer im Interview mit der Sport-Bild erneut. Außerdem sprach er über den Effekt des Selecao-Debakels im WM-Halbfinale gegen Deutschland (1:7) und seine Ziele im neuen Jahr.

Costa schätzt Atmosphäre in München

„Es stimmt schon: Ich kam wegen Pep zu Bayern“, gab Costa offen zu. Beinahe überschwänglich lobte er den Katalanen. „Er ist ein Genie. Er kann mir in einer Stunde mehr beibringen als andere in einem Jahr“, so der 24-Jährige. Mittlerweile habe er Bayern aber kennengelernt: „Die Wärme, die Professionalität, die Mitarbeiter, die Fans. Ich fühle mich unglaublich wohl“, wertschätzte der Offensivspieler die Atmosphäre beim Rekordmeister und ergänzte: „Ich denke nicht eine Sekunde daran, Bayern zu verlassen.“

WM-Debakel als Chance für Costa

Die 1:7-Pleite der Brasilianer bei der Heim-WM gegen Deutschland begriff Costa als persönliche Chance. „Nach diesem Schock-Spiel war klar, dass es im brasilianischen Fußball einen Umbruch geben muss. Das war mir bewusst“, so der Flügelspieler. Daraufhin habe er seinen Fitnesstrainer in die Ukraine geholt, damit er ihn trainiere. „Jetzt oder nie“, umriss Costa sein damaliges Motto.

Mehr Respekt als Bayern-Spieler

Seit seinem Debüt am 12. November 2014 gegen die Türkei (4:0) gehört er zum festen Bestandteil des brasilianischen Nationalteams. Bislang kommt er auf 15 Länderspiele. Sein Wechsel zum FC Bayern habe Costa nach eigener Aussage mehr Respekt verschafft. „Früher gab es schnell mal Kritik, da reichte ein einziger Fehlpass. Heute als Bayern-Spieler haben die Fans und Experten mehr Geduld mit mir“, sagte er.

Costa will Deutsch lernen

Auch zu seinen Zielen im neuen Jahr bezog Costa Stellung. „Es wäre ein Traum, wenn wir Pep zum Abschied den Champions-League Triumph schenken könnten“, meinte er. Darüber hinaus wolle er die deutsche Sprache lernen, ließ sich aber eine Hintertür offen: „Mit Ancelotti kann ich mich ja auch auf Spanisch unterhalten.“

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