Bundesliga

Meier: Wutrede von Veh hat uns geholfen

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München – Alexander Meier knüpfte nach seiner zwischenzeitlichen Verletzungspause in der Vorrunde wieder an seine Leistungen aus der Saison 2014/15 an und traf abermals regelmäßig. In einem Interview mit der Bild-Zeitung ließ der Frankfurter Torjäger die Hinserie Revue passieren.

„Natürlich haben wir zu wenig Punkte geholt“

„Natürlich haben wir zu wenig Punkte geholt. Wir sind in einer angespannten Situation und müssen wachsam sein“, sagte Meier und erklärte: „Aber die letzten beiden Spiele waren von Einsatz und Willen her wieder okay, der Sieg gegen Bremen erleichtert auch. Weil wir wieder wissen, wie Gewinnen geht. Und weil wir ohne ihn auf einem Abstiegsplatz stehen würden. Da wäre die Aufgabe schon noch mal ein Stück weit schwerer.“

Meier: Veh-Kritik tat uns gut

Grund für die am Ende versöhnliche Hinrunde sei auch die öffentliche Kritik von Trainer Armin Veh gewesen, wie der Torjäger betont: „Natürlich hat seine öffentliche Kritik an uns damit zu tun, dass es am Ende wieder besser lief. Der Trainer hat richtig erkannt, dass er dazwischen hauen muss, damit wir mal eine auf den Deckel kriegen – und zwar zu Recht, denn wir waren ja die meisten Spiele nicht gut.“

Meier mit persönlicher Ausbeute zufrieden

Auch zu seiner persölichen Situation, die sich mit sieben Toren in nur 13 Spielen sehen lassen konnte, äußerte sich der Angreifer: „Hätte mir nach der langen Pause einer gesagt: ‚Du machst 13 Spiele und sieben Tore,’ hätte ich sofort eingeschlagen. Aber wenn ich jetzt meine Leistung sehe, die vielen Spiele in denen ich nicht getroffen habe und auch nicht gut war, dann hätte ich das gerne geändert.“ Er sei deshalb Armin Veh dankbar, „dass er auch in der Zeit, in der es nicht so gut lief, zu mir gehalten hat“.

Am Ende zählt der Nichtabstieg

Dennoch wolle sich Meier nicht hervorheben. Viel wichtiger sei für ihn vielmehr der Klassenerhalt, für den es seiner Meinung nach bis zum Schluss gehen wird: „Ich hab’ oft genug gesagt, dass es bis zum Schluss eng werden kann und wahrscheinlich auch wird. Darauf müssen wir uns einstellen. Wenn es dann nicht so kommt, umso schöner.“

Klassenerhalt für Bruchhagen

Laut Meier wäre der Klassenerhalt besonders für den im Sommer scheidenden Klub-Boss Heribert Bruchhagen ein gelungener Abschied: „Ja. Das sind wir alle ihm einfach schuldig! Er hat so viel für den Klub getan. Wenn man sieht, wo wir her gekommen sind und was er aus Eintracht gemacht hat und welche Entwicklung der Klub genommen hat, das ist alles sein Verdienst.“

Tormaschine Meier

Alexander Meier schloss sich im Jahr 2005 der Eintracht aus Frankfurt an. Vom Hamburger SV wechselte der nun 32-Jährige nach Hessen und absolvierte seitdem 345 Bundesligaspiele für die Frankfurter, in denen ihm 126 Tore gelangen. Seine Wichtigkeit für die Eintracht unterstrich er vor allem in der letzten Spielzeit, als er mit 19 Toren in nur 26 Spielen Torschützenkönig in der Bundesliga wurde.

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Über Sebastian Voichtleitner

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