Bundesliga

Ginczek: Qual für Comeback

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München – Er gilt als die Lebensversicherung für den VfB Stuttgart und wird schnellstens zurück erwartet. Doch Daniel Ginczek dämpft die Euphorie.

Comeback nicht absehbar

„Es bringt keinem etwas, wenn ich die Sache überstürze, nach 20 Minuten vom Platz getragen werde und wieder vier, fünf Monate ausfalle“, sagte der Sürmer der Sport-Bild. Dabei ist er sich seiner Bedeutung durchaus bewusst: „Ich weiß, dass für unser Spiel ein großer Stoßstürmer vorne drin wichtig ist. Und ich bin mir sicher: Ich komme zurück – und zwar besser als zuvor.“ Ginczek fehlt dem VfB Stuttgart schon seit Mitte September. Alleine die Wundheilung nach der Nacken-OP dauerte sechs Wochen. Nun befindet sich der 24-Jährige im Aufbautraining. Doch ein festes Spiel, wann er seinem Team wieder zur Verfügung steht, hat er nicht im Blick.

Kopfballspiel als neue, alte Paradedisziplin

Die ersten Wochen musste Ginczek nach einem festen Leitfaden leben. „Beim Schulterblick im Auto langsam den Kopf drehen. Meine kleine Tochter durfte ich zunächst nicht hochnehmen. Ich habe mich bewegt wie ein Roboter“, so der Stürmer in der Sport-Bild. Man habe ihm eine Titanplatte in die Halswirbelsäule implantiert, daher komme seinem Kopfballspiel nun eine neue Bedeutung zu. Kopfball sei nach so einer Verletzung natürlich die Paradedisziplin.

Stuttgarts Lebensversicherung

Wenn dies wieder möglich wäre, könne er wieder einsteigen. Für den VfB Stuttgart ist Ginczek so etwas wie eine Lebensversicherung. Im Sommer 2014 kam er aus Nürnberg an den Neckar und erzielte für den VfB in 30 Spielen insgesamt 15 Tore und 4 Assists.

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