Platini zieht seine FIFA-Kandidatur zurück

München – Michel Platini reagiert auf seine derzeit schwierige Situation rund um den FIFA-Skandal. Nach dem Urteil einer acht-jährigen Sperre zieht der Franzose nun seine Kandidatur zum FIFA-Präsidenten zurück. Dies erklärte er der heimischen L’Equipe in einem Interview.

Michel Platini steht absofort nicht mehr für die Wahl zum neuen FIFA-Präsidenten zur Verfügung. Foto: FABRICE COFFRINI/AFP/Getty Images
Michel Platini steht absofort nicht mehr für die Wahl zum neuen FIFA-Präsidenten zur Verfügung. Foto: FABRICE COFFRINI/AFP/Getty Images

Die Zeit zum Wahlkampf fehlt

„Mir fehlt einfach die Zeit, Wahlkampf zu betreiben, gegen andere Kandidaten anzutreten. Wie soll ich dann eine Wahl gewinnen“ rechtfertigt sich der frühere Nationalspieler zu den Gründen seiner Entscheidung.

Verteidigung gegen Sperre hat Priorität

Ein Grund für Platinis Vorgehen sei laut diesem vor allem in seiner Verteidigung gegen die lange Sperre zu finden, wie er klarstellt: „Mit diesem Rückzug widme ich mich nun ganz meiner Verteidigung.“

Fünf Kandidaten stehen zur Wahl

Nach der Platini-Absage stehen also derzeit noch fünf Kandidaten zur Wahl als neuer FIFA-Präsident: Neben dem Scheich Salman bin Ibrahim Al Khalifa aus Bahrain dürfen sich Prinz Ali bin Al Hussein aus Jordanien, Jerome Champagne (Frankreich), UEFA-Generalsekretär Gianni Infantiono aus der Schweiz und der Südafrikaner Tokyo Sexwale berechtigte Hoffnungen auf die Blatter-Nachfolge machen.

 

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