Schumacher wirbt um Overath

München – Der Abgang von Wolfgang Overath als Präsident des 1. FC Köln kam im November 2011 überraschend und riss tiefe Wunden bei dem Ex-Profi. Diese scheinen nun geheilt, eine Versöhnung in Sicht.

GERMANY - JUNE 01: West Germany player Wolfgang Overath in action circa 1974. (Photo by Don Morley/Allsport/Getty Images)
Wolfgang Overath wurde mit dem FC zweimal Pokalsieger und einmal deutscher Meister. Mit der DFB-Elf wurde er 1974 Weltmeister. (Foto: Don Morley/Allsport/Getty Images)

Verein will Frieden schließen

„Ja, es stimmt, der FC hat sich immer um ein Gespräch bemüht“, sagte Overath in einem Gespräch mit der Bild. Man werde sich irgendwann zusammensetzen. Vermittelt hätten der heutige Manager des Bundesligisten, Jörg Schmadtke, und Vize-Präsident Toni Schumacher.

Overath, in seiner aktiven Zeit von 1963 bis 1977 nur für Köln am Ball, erklärte weiter: „Unabhängig vom Ausgang dieses Treffens – ob der FC im Europacup, oder der 3. Liga spielt, egal wer Präsident ist – mein Klub wird immer nur der FC sein.“

LONDON - MARCH 21: Former footballer Wolfgang Overath (R), who played in the 1966 World Cup final, attends the Heroes '66 Reception as part of a series of events hosted by the German Embassy commemorating 40 years since England won the Jules Rimet trophy, at The German Ambassador's residence, Belgrave Square on March 21, 2006 in London, England. (Photo by Bruno Vincent/Getty Images)
Wolfgang Overath (r.) ist auch heute noch unter Fans sehr beliebt und schreibt Autogramme. Bild: Bruno Vincent/Getty Images

„Wolfgang gehört zum FC“

Für Schumacher, selbst bei den Rheinländern erfolgreicher Profi gewesen, sind es tolle Signale des Friedens zwischen den Geißböcken und Legende Overath. „Wir haben ja auch oft miteinander telefoniert. Es ist mir eine Herzensangelegenheit, dass Wolfgang wieder zu uns kommt“, betonte der Ex-Keeper: „Ich verstehe ihn, wenn er Zeit braucht. Ich bin mir sicher, wenn sie reif ist, kommt Wolfgang, und dann freuen wir uns hier alle riesig. Er war mein Mitspieler, unser Präsident, eine Klub-Ikone. Er gehört zum FC.“

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