Holtby: Wollen in die Top 9!

München – Mit Lewis Holtby sollte beim Hamburger SV die Wende gelingen. Doch stattdessen wurde es in der Saison 2014/2015 nicht besser. Nach einem ersten schweren ist Jahr ist der Mittelfeldspieler gereift und blickt nun nach vorn.

Hamburg's head coach Bruno Labbadia (L) and Hamburg's midfielder Lewis Holtby celebrate after the German first division football Bundesliga match between Hamburg SV and Borussia Dortmund in Hamburg, northern Germany on November 20, 2015. Hamburg won the match 3-1. AFP PHOTO / CARMEN JASPERSEN RESTRICTIONS: DURING MATCH TIME: DFL RULES TO LIMIT THE ONLINE USAGE TO 15 PICTURES PER MATCH AND FORBID IMAGE SEQUENCES TO SIMULATE VIDEO. ==RESTRICTED TO EDITORIAL USE == FOR FURTHER QUERIES PLEASE CONTACT THE DFL DIRECTLY AT + 49 69 650050. (Photo credit should read CARMEN JASPERSEN/AFP/Getty Images)
Hamburg ist mit Trainer Bruno Labbadia und Lewis Holtby in der Bundesliga auf dem Vormarsch. (Foto: Carmen Jaspersen/AFP/Getty Images)

Holtby dachte nie an Abschied

„Eine Platzierung oberhalb von Position 10 wäre klasse. Aber große Ziele sollten wir nicht ausgeben. Da entsteht nur unnötiger negativer Druck“, sagte der frühere Schalker in der Bild.

Dabei sah das in seiner ersten Saison noch als irrwitziger Traum aus. Erst in der Relegation konnte sich der HSV vor dem Abstieg in die Zweitklassigkeit retten. Ein Grund für das abermalige Abrutschen war auch die schlechte Form von Holtby.

Er kam nicht zurecht und verletzte sich auch noch. An einen frühzeitigen Abschied hätte er aber nicht gedacht. „Ich habe nie gedacht, dass HSV und ich nicht passen würden. Manchmal hängt über einem eben mal eine dunkle Wolke.“

Besserer Umgang mit NIederlagen

Damals habe er sich „vielleicht zu oft ablenken lassen“, gab der 25-Jährige zu: „Zudem habe ich gelernt, mit Niederlagen mental besser umzugehen. Wenn nicht, kommt man aus dem Teufelskreis nicht mehr raus.“ Aber am Ende müsse man „sowieso die Antwort auf dem Platz geben“. In dieser Saison gelingt es ihm gut. Als Sechser oder Achter überzeugt er im Team von Bruno Labbadia, gegen den 1. FC Köln gelang ihm am dritten Spieltag sein erstes Tor für die Norddeutschen.

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