Watzke lästert über England-Klubs

München – Die Premier League schließt einen TV-Vertrag in Milliardenhöhe ab, allein dadurch sieht Borussia-Dortmund-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke die englischen Klubs im Kampf um Spieler und Titel in Europa nicht davonziehen. Im Gegenteil: Watzke erklärte nun in der Bild am Sonntag die Nachteile des englischen Klub-Fußballs.

BVB-Geschäftsführer will noch mehr Gerechtigkeit. Foto: PATRIK STOLLARZ /AFP/ Getty Images
BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat keine Angst vor der Konkurrenz zu englischen Klubs. Foto: PATRIK STOLLARZ /AFP/ Getty Images

Warnung an die Spieler

Der 56-Jährige warnte gar Spieler davor, zu einem Klub in England zu wechseln. „Die Spieler werden dort häufig ausgepresst wie eine Zitrone. Sie haben angesichts ihres Spielrhythmus‘ ja kaum noch Möglichkeiten zu trainieren“, sagte Watzke und führte aus: „Das werden sich viele Spieler gut überlegen. Und Profis, die etwas mehr nachdenken als nur darüber, was am Ende des Monats im Geldbeutel landet, werden das auch bei ihrer Entscheidung berücksichtigen.“

Mehr Einnahmen – aber auch mehr Ausgaben

Gemeint ist die hohe Zahl an Pflichtspielen für die Premier-League-Klubs. Um die Jahreswende musste Vereine wie der FC Liverpool sechs Pflichtspiele bestreiten – die deutschen Vereine keines. „Wenn es alleine um die Höhe des Gehalts gehen würde, wäre es schwer, so ein Rennen immer zu gewinnen“, räumte Watzke ein, erklärte jedoch: „Aber so ist es ja nicht. Ich habe über die Weihnachtsfeiertage viel Premier-League-Fußball geschaut. Ich habe nicht das Gefühl, dass das Niveau dort gestiegen ist. Auf der Insel sind vor allem die Ausgaben gestiegen.“

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