Tuchel: „Sahin braucht noch lange“

München – Thomas Tuchel, Trainer von Borussia Dortmund, macht sich Gedanken um seinen Kader. Zwar seien einige gute Nachrichten zu vermelden, aber gerade im Fall von Nuri Sahin brauche man noch „viel Geduld“.

Nach ihren langen Verletzungspausen wollen Nuri Sahin und Erik Durm in der Rückrunde beim BVB wieder für Furore sorgen. Foto: PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images
Nach ihren langen Verletzungspausen wollen Nuri Sahin und Erik Durm in der Rückrunde beim BVB wieder für Furore sorgen. (Foto: PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images)

„Froh, dass Sahin wieder dabei ist“

Nuri Sahin ist nach seinem Verletzungspech zwar mit in das Trainingslager des BVB nach Dubai geflogen, doch bis man ihn wieder auf dem Platz sehen wird, wird noch „lange“ dauern. Tuchel: „Wir sind sehr froh, dass er jeden Tag auf dem Platz steht und auch bei den Spielformen mit dabei ist. Aber es ist alles noch ohne die letzte Konsequenz im Zweikampf, ohne Abschlüsse, ohne die allerletzte Fitness. Wir benötigen viel Geduld.“

Glücklicher ist der frühere Mainzer Coach mit Marco Reus. Es sei eine „große Freude“ ihn beim Training zu sehen. „Auch bei ihm fehlen noch ein paar Prozente, da müssen wir die nötige Geduld mitbringen“, weiß Tuchel: „Wir brauchen Vertrauen, auch von Marco in seinen Körper. Das, was er in dieser Woche anbietet, auch wie er das macht, mit welcher Lust, das ist absolut top.“

Der BVB werde dem Nationalspieler keinen Druck machen. Es wäre fatal, zurückzuschauen oder sich Gedanken zu machen, was im Sommer (bei der Europameisterschaft, Anm. d. Red.) passiert. Er hat momentan die Freiheit, im Hier und Jetzt zu leben.“

Keine Diagnose bei Bender

Sven Bender und Marcel Schmelzer plagen sich derweil mit muskulären Problem herum. „Wir müssen jeden Tag mit den Besserungen leben, die es gibt“, sagte Tuchel mit Blick auf Bender: „Wir vermissen ihn sehr, der Kader ist klein. Es ist keine gute Situation.“ Zudem gebe es keine genaue Diagnose beim Mittelfeldspieler.

Positiv gestimmt ist der Coach immerhin bei Schmelzer. Der gebürtige Magdeburger fühle sich „besser“ und wird „in den nächsten Tagen ins Training einsteigen“. Dessen Abwehrkollege Erik Durm spiele auch befreiter denn je auf. „Ich gehe davon aus, dass er die Vorbereitungsspiele mitmachen kann“, freute sich der Fußballlehrer.

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