Güdogan lässt BVB-Bosse weiter zappeln

München- Afrikas „Fußballer des Jahres“, Pierre-Emerick Aubameyang, bekannte sich jüngst zum BVB. Ilkay Gündogan äußert sich bezüglich einer Vertragsverlängerung beim BVB zurückhaltender. Sein Kontrakt läuft bis 2017. Im Interview mit der Bild-Zeitung sprach er über die Hintergründe seines Zögerns und zog ein Zwischenfazit seiner Karriere.

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Ilkay Gündogan (l.) wechselte 2011 vom 1. FC Nürnberg zu Borussia Dortmund. Foto: CHRISTOF STACHE / AFP / Getty Images

„Karriere zeitlich begrenzt“

Ob er in Dortmund verlängere, darüber sei „noch keine Entscheidung gefallen, und natürlich muss auch alles sehr gut überlegt sein, weil die eigene Karriere zeitlich begrenzt ist“, so Gündogan. Es sei „alles noch offen.“ Gündogan wurde schon häufig mit Top-Klubs wie dem FC Barcelona in Verbindung gebracht. Jüngst soll der deutsche Nationalspieler Juventus Turin abgesagt haben.Im Gegensatz zum Vorjahr, wo er nur für ein weiteres Jahr verlängerte, soll es jetzt aber eine Grunsatzentscheidung für ein längeres Engagement geben. „Wenn ich unterschreibe, wird es voraussichtlich nicht mehr nur über ein Jahr sein“.

Gündogan jetzt Offensiver

Gündogan sprach auch über seine veränderte Rolle im Dortmunder Spiel seit dem Trainerwechsel von Jürgen Klopp zu Thomas Tuchel. „Ich würde meine Rolle als offensiver interpretieren, gerade im eigenen Ballbesitz, und wir halten alle deutlicher unsere Positionen,“ so der Mittelfeldstratege des BVB. Komplett zufrieden ist er mit seiner eigenen Leistung aber nicht. Er wünsche sich in „der Rückrunde mehr Torbeteiligungen und das ein oder andere Tor, dass ich selber erziele.“ Dass er einen schnellen Spieler wie Aubameyang im Team habe, komme ihm entgegen: „Bei Auba weiß ich einfach, dass er immer in der Lage ist, seinen Gegenspieler auch bei Rückstand zu übersprinten.“ Dies sehe auch für den Passgaber toll aus, so Gündogan.

Zufrieden mit Karriereverlauf

Mit dem bisher in seiner Karriere erreichten zeigte sich Ilkay Gündogan gegenüber der Bild absolut zufrieden. „Ich habe mir alles hart erarbeiten müssen und es gab auch viele Tiefpunkte zum Beispiel mit meiner schweren Rückenverletzung“, erinnerte er an seine mehr als ein Jahr andauernde Verletzungspause, als gar über das Karriereende von Gündogan spekuliert wurde. „Aber natürlich ist es jetzt ein Traum, das Double und noch eine Meisterschaft gewonnen, im Champions League-Finale gestanden zu haben und Nationalspieler geworden zu sein“, freute sich der 25-Jährige und ergänzte: „Ich bin einfach nur glücklich und stolz als 25-Jähriger schon solche Sachen erlebt zu haben.“

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