Chicharito: Ziel muss Finale sein

München – Mit Javier Hernandez, besser bekannt als „Chicharito“, hat Bayer 04 Leverkusen einen wahren Glücksgriff getätigt, denn der Mexikaner traf in der Vorrunde nach Belieben und sicherte somit der Werkself zahlreiche Punkte. Doch seine Leistungen blieben auch anderen Vereinen nicht verborgen, sodass es im kommenden Sommer viele Anfragen geben könnte. Auch Chicharito schließt einen Wechsel nicht gänzlich aus.

Wie lange geht Javier Hernandez noch für die Bayer-Elf auf Torejagd? Foto: Paolo Bruno/Getty Images
Wie lange geht Javier Hernandez noch für die Bayer-Elf auf Torejagd? Foto: Paolo Bruno/Getty Images

Hernandez: „Man weiß nie, was passiert“

„Wir werden sehen, man weiß nie, was passiert“, erklärte der Angreifer in einem Interview mit der Bild-Zeitung und fügte anschließend hinzu: „Sehen Sie: Ich habe in den letzten zwei, drei Jahren für Manchester United, Real Madrid und nun Leverkusen gespielt. In diesem Sport spielt es keine Rolle, ob man für zehn, zwölf Jahre unterschreibt oder jedes Jahr um eine Saison verlängert.“

Alles ist möglich im Sommer

So könne man laut dem Mexikaner auch keine Option in der kommenden Sommer-Transferperiode ausschließen. Hernandez erklärte: „Es kann sich nach sechs Monaten alles verändern. Oder du bleibst halt zehn Jahre in einem Klub.“

Chicharito fühlt sich wohl

Doch der Knipser betonte auch, wie wohl er sich in seiner derzeitigen fußballerischen Heimat Leverkusen fühlt: „Ich bin froh und glücklich in diesem großartigen Verein zu sein und genieße das Vertrauen, das man in mich setzt. Mein Ziel ist jetzt, eine sehr gute Rückrunde zu spielen.“

Titel sind das Ziel

Jetzt wolle der Mexikaner zuerst eine erfolgreiche Rückrunde mit den Leverkusenern absolvieren, wie er bekräftigte: „Ich will unter die ersten vier in der Bundesliga kommen, wieder in die Champions League. In der Europa League und Pokal wollen wir so weit es geht kommen. In jedem Wettbewerb muss man ans Maximum denken.“ Wenn möglich, sollen am Ende auch Titel herausspringen, wie er forsch klarstellte: „Das Ziel muss immer das Finale sein und es dann zu gewinnen.“

Leverkusener Teamgeist als Trumph

Um diese Ziele zu erreichen, komme es für Chicharito vor allem auf den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft an: „Nicht nur auf dem Platz haben wir einen guten Zusammenhalt, es sind viele junge Spieler hier. 90 Prozent von ihnen sprechen Englisch und das ist für mich eine große Hilfe.“

Hernandez verspürt keinen Druck

Auch zu seiner eigenen Person und dem bisherigen Saisonverlauf bezog der ehemalige Madrilene Stellung und zeigte sich immer noch nicht satt: „Die Tore aus dem letzten Jahr sind Vergangenheit. Sie waren gut fürs Selbstvertrauen.“ Druck aufgrund seiner starken Vorrunde verspüre Hernandez nicht, wie er betonte: „Es hat sich für mich nichts geändert gegenüber meiner Ankunft im September.“

Der Mexikaner wechselte zur aktuellen Saison für eine Ablösesumme von 12 Millionen Euro vom englischen Traditionsverein Manchester United nach Leverkusen, nachdem er bereits im letzten Jahr an Real Madrid verliehen wurde. Der Mexikaner konnte sich schnell der Bundesliga anpassen und ist mit elf Treffern in nur 14 Ligaspielen der treffsicherste Akteur der Werkself.

fussball.news ist Partner von Mein Sportradio

Diskutiere mit