Matthias Sammer kündigt Gespräche mit Götze an

München – Nach sieben Tagen endete das Trainingslager des FC Bayern in Doha. Sportvorstand Matthias Sammer zieht ein positives Fazit und sieht den Rekordmeister für die Rückrunde gerüstet. Auch zu einem möglichen Götze-Wechsel bezieht er Stellung.

Spielt Mario Götze auch in der nächsten Saison im Trikot des FC Bayern? Foto: Lintao Zhang/Getty Images
Spielt Mario Götze auch in der nächsten Saison im Trikot des FC Bayern? Foto: Lintao Zhang/Getty Images

Sammer kündigt Gespräche mit Götze an

„Ich habe von Blödsinn gesprochen was den Winter angeht, er hat eher vom Sommer gesprochen und vielleicht gedanklich zu Verstehen gegeben, dass im Frühjahr miteinander geredet werden muss, wie es weitergeht. Das ist eine logische Konsequenz“, zeigte der bayerische Fußball-Chef auf der einer Pressekonferenz Verständnis für die Gedankengänge Mario Götzes rund um einen Wechsel.

Trainingslager gut verlaufen

Doch Sammer äußerte sich nicht nur über den deutschen Nationalspieler. Er nahm sich auch die Gelegenheit, das Trainingslager in Doha Revue passieren zu lassen und mahnt im selben Atemzug. So wird der ehemalige Dortmunder Meistertrainer in der tz zitiert: „Unter den gesamten Bedingungen war es ein fantastisches Trainingslager. Aber dass wir die verletzten Spieler wieder integriert haben, hat uns noch keinen Punkt gebracht.“

Sammer: Können viel erreichen

Die Vorbereitungen auf die Rückrunde seien laut Sammer bisher gut verlaufen, jedoch könne im jetzigen Moment noch keine Prognose für den Verlauf der Rückrunde gegeben werden, wie er betonte: „Donnerstag geht es weiter, aber wir sind noch nicht im Wettkampfmodus. Wenn wir dann alle zur Verfügung haben, können wir viel erreichen – aber ich bin kein Prophet.“

Sammer versteht Guardiolas Aussagen

Dennoch verstehe Sammer die Aussagen Pep Guardiolas vom Montag – „Wir sind noch nicht bereit, die Champions League zu gewinnen, wir müssen in Details einen Schritt nach vorne machen“, „Wir haben ein Problem, zum Beispiel bei einem Gegentor, verlieren wir die Konzentration und die Kontrolle, dann sind wir nicht stabil“ -, der die Mannschaft noch nicht reif für den Champions-League-Titel sieht.

„Er hat als Spieler und Trainer die Erfahrung, wie man solche Titel gewinnt. Ich pflichte ihm da bei, denn wir sind noch nicht im Wettkampfmodus, das ist die Message“, so der ehemalige Dortmunder Bundesligaprofi, der gleich darauf weiter ausführte: „Sowohl die Mannschaft als auch der Trainer fassen es ja fast als persönliche Beleidigung auf, wenn sie in Rückstand geraten. Aber man muss das rational betrachten – man bekommt eben Gegentore.“ Dieses Anspruchsdenken müsse in der Rückrunde anders gesehen werden, wie Sammer erklärt: „Da scheitern wir an den eigenen Ansprüchen. Da wollen wir zu schnell zu viel. Aber das ist kein qualitatives Problem, sondern reine Kopfsache.“

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