Hecking fordert Draxler

München – Es war der Deal im Sommer. Für kolportierte 37 Millionen wechselte Julian Draxler aus Gelsenkirchen in die Autostadt. Doch so richtig kam der Offensiv-Spieler in Wolfsburg nicht an. Sein Trainer nimmt ihn nunmehr in die Pflicht: „Julian will zur Nationalelf zurück, er will die EM spielen. Dann muss er im Verein noch dominanter werden, er muss sich noch mehr wehren“, so Trainer Dieter Hecking in der Sport-Bild.

MANCHESTER, ENGLAND - SEPTEMBER 30: Julian Draxler of VfL Wolfsburg is chased by Daley Blind of Manchester United during the UEFA Champions League Group B match between Manchester United FC and VfL Wolfsburg at Old Trafford on September 30, 2015 in Manchester, United Kingdom. (Photo by Dean Mouhtaropoulos/Getty Images)
Julian Draxler will sich in der Rückrund steigern. Foto: Dean Mouhtaropoulos/Getty Images

Draxler gibt Gas

Und danach sieht es im Trainingslager an der Algarve auch aus. Draxler gibt Vollgas, fordert die Bälle und glänzt als Verteiler und Torschütze. „Ich will mit dem VfL eine starke Rückrunde spielen“, betonte Draxler. Doch der 22-Jährige ist erfahren genug, um zu wissen, dass er noch in der Bringschuld steht. „Ich brauchte etwas Zeit zur Eingewöhnung. Jetzt gehe ich seit Langem mal wieder mit kompletter Vorbereitung in die Rückrunde“, so Draxler.

Fortschritte erkennbar

Das sieht auch sein Trainer so, erkennt dabei aber auch die täglichen Fortschritte: „Er macht sich von alledem immer mehr frei.“ In 14 Bundesliga-Spielen für den VfL erzielte Draxler nur zwei Tore und bereitete vier Treffer vor – bislang viel zu wenig für einen Mann mit seinem Potenzial.

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