Niemeyer: „Wir bleiben drin“

München – Vor drei Jahren wäre der SV Darmstadt um ein Haar in die 4. Liga abgestiegen. Nach zwei Aufstiegen in Folge sammelten die Hessen in der Hinserie 18 Zähler und haben sich im Oberhaus des deutschen Fußballs etabliert. Im Gespräch mit echo-online spricht SVD-Sechser Peter Niemeyer über die erste Hälfte der aktuellen Spielzeit.

Darmstadt's midfielder Peter Niemeyer and Moenchengladbach's Brazilian midfielder Raffael (L) vie for the ball during the German first division Bundesliga football match Borussia Moenchengladbach vs SV Darmstadt in Moenchengladbach, western Germany on December 20, 2015. / AFP / PATRIK STOLLARZ / RESTRICTIONS: DURING MATCH TIME: DFL RULES TO LIMIT THE ONLINE USAGE TO 15 PICTURES PER MATCH AND FORBID IMAGE SEQUENCES TO SIMULATE VIDEO. == RESTRICTED TO EDITORIAL USE == FOR FURTHER QUERIES PLEASE CONTACT DFL DIRECTLY AT + 49 69 650050 (Photo credit should read PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images)
Peter Niemeyer geht immer mit vollem Einsatz in die Partien. Foto: PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images

Darmstadt mit guter Punkteausbeute

„Wir haben 18 Punkte. Das hätte vor der Saison jeder unterschrieben. Ich bin positiv überrascht. Keiner hätte damit gerechnet, dass wir so gut dastehen“, sagte der Neuzugang von Hertha BSC Berlin und fügt an: „Bis auf das Spiel gegen Hertha haben wir immer gut gespielt und waren immer in Schlagdistanz.“

Niemeyer geht voran

Alle gewonnenen Partien bezeichnete der 116-fache Bundesligaprofi als Highlight des bisherigen Saisonverlaufs. „Der Derbysieg in Frankfurt war schon geil. Aber auch am ersten Spieltag war es schön, als wir gegen Hannover gemerkt haben: Wir können wirklich in der Bundesliga mithalten“, blickte Niemeyer optimistisch auf die Rückrunde.

Gemeinsam mit Kapitän Aytac Sulu übernimmt er Verantwortung auf und neben dem und stellt den Teamgeist in den Mittelpunkt: „Das entspricht dem Naturell aller Spieler in Darmstadt. Und wir beide leben diesen Teamgedanken vor.“ Niemeyer hat im Laufe seiner Karriere genügend Erfahrung dafür gesammelt. „Als ich Kapitän war, war ich immer auch ein Teil der Mannschaft. Ich habe mich trotzdem eingeordnet. Das mache ich jetzt hier auch: Ich ordne mich ein“, steht für Niemeyer die Mannschaft im Vordergrund.

Teamgeist in die Waagschale werfen

Den Teamgeist sieht der 32-Jährige als großes Faustpfand im Kampf um den Klassenerhalt: „Wir sind gefestigt, das ist elementar im Abstiegskampf. Da könnten wir gefestigter sein als andere. Ich bin überzeugt, dass wir es schaffen können.“

 

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