Vestergaard kritisiert die Medien

München – Mit 15 Zählern hat der SV Werder Bremen eine schwache Hinrunde absolviert. Die Mannschaft von Trainer Viktor Skripnik steckt tief im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga und musste sich in der Hinserie Kritik von Fans und Medien gefallen lassen. Abwehrspieler Jannik Vestergaard übt gegenüber der Kreiszeitung Medienschelte.

Bremen's defender Jannik Vestergaard celebrates after the German first division Bundesliga football match SV Werder Bremen vs Bayer 04 Leverkusen in Bremen, northern Germany, on February 8, 2015. Bremen won the match 2-1.   AFP PHOTO / PATRIK STOLLARZ DFL RULES TO LIMIT THE ONLINE USAGE DURING MATCH TIME TO 15 PICTURES PER MATCH. IMAGE SEQUENCES TO SIMULATE VIDEO IS NOT ALLOWED AT ANY TIME. FOR FURTHER QUERIES PLEASE CONTACT DFL DIRECTLY AT + 49 69 650050.        (Photo credit should read PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images)
Jannik Vestergaard will in der Rückrunde wieder öfter jubeln. Foto: PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images

Kritik dennoch nachvollziehbar

„Entweder ist alles toll oder alles scheiße. Es wird dazu tendiert, das Negative zu sehen und zunächst mal die Probleme anzusprechen“, wird der Verteidiger zitiert, der die Kritik zum Teil jedoch nachvollziehen kann: „Ich respektiere die Kritik. Wir haben nur 15 Punkte und können uns nicht beschweren.“ Ihm gehe es um die generelle Aufmachung der Geschichten. In seinem Heimatland Dänemark würden zunächst die positiven Aspekte angesprochen.

Mehr Aggressivität

Damit die Presse in Zukunft über erfolgreiche Auftritte Vestergaards und dem SV Werder berichten kann, fordert der 23-Jährige mehr Einsatz von sich und seinen Mitspielern: „Wir müssen und wollen härter werden und unangenehmer für die Gegner sein, waren teilweise zu lieb.“

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