Schalke-Manager Heldt will Sane halten

München – Der FC Schalke 04 bereitet sich aktuell in den Orlando, USA, auf die Rückserie der Bundesliga vor. Das alles beherrschenden Thema beim Tabellen-Sechsten sind jedoch nicht die Trainingsfortschritte, sondern eine mögliche Ausstiegsklausel bei Shootingstar Leroy Sane. Manager Horst Heldt sprach mit der Bild-Zeitung nicht nur über die Winter-Neuzugänge, sondern bezog auch im Fall Sane klar Stellung.

Schalke's team manager Horst Heldt looks on prior to the German first division Bundesliga football match Hannover 96 v FC Schalke 04, at HDI-Arena in Hanover, Germany on August 23, 2014. AFP PHOTO / RONNY HARTMANN DFL RULES TO LIMIT THE ONLINE USAGE DURING MATCH TIME TO 15 PICTURES PER MATCH. IMAGE SEQUENCES TO SIMULATE VIDEO IS NOT ALLOWED AT ANY TIME. FOR FURTHER QUERIES PLEASE CONTACT DFL DIRECTLY AT + 49 69 650050. (Photo credit should read RONNY HARTMANN/AFP/Getty Images)
Schalke-Manager Horst Heldt muss viele Fragen zu Leroy Sane beantworten. Foto: RONNY HARTMANN/AFP/Getty Images

Heldt verrät Vertragsinhalt

„Normalerweise nehme ich zu Vertragsinhalten keine Stellung, aber in diesem Fall muss ich handeln, weil dies eine Geschichte zu unserem Nachteil ist. Leroy hat in diesem Winter und Sommer keine
Ausstiegsklausel“, widersprach Heldt den Meldungen über die Möglichkeit eines vorzeitigen Abgangs.

Keine weiteren Aussagen zu Vertragsdetails

Auf Nachfrage, ob Sane denn für später eine Klausel in seinem Vertrag habe, wollte Heldt nicht über Vertragsdetails sprechen. Dies lässt darauf schließen, dass Sane sich bei der Vertragsverlängerung im Sommer bis 2019 ein Hintertürchen für einen späteren Zeitpunkt hat einbauen lassen. Heldt betonte jedoch nochmals, dass „Leroy Schalke nicht verlassen will, und wir ihn nicht abgeben wollen“.

Neuer Konkurrenzkampf

Mit dem Linksfuß will Schalke in der Rückrunde angreifen und einen Platz unter den ersten vier Teams erreichen. Dafür hat Heldt den Kader mit Younes Belhanda und Alessandro Schöpf erweitert. „Man merkt, dass jetzt in der Offensive ein enormer Konkurrenzkampf herrscht. Und die Neuen haben sich da reibungslos integriert“, freute sich Heldt über mehr Alternativen in der Offensive und schloss weitere Neuzugänge nicht aus.

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