Bundesliga

Allgöwer unterstützt den VfB Stuttgart

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München – Der VfB Stuttgart hat gestern Abend zu seinem Neujahrsempfang eingeladen. Vor über 1.000 Partnern und Freunden des Vereins sprach Präsident Bernd Wahler über den Veränderungsprozess des VfB. Diesem wird ab sofort auch der legendäre Stuttgarter Stürmer Karl Allgöwer zur Seite stehen. 

Wahler will sich in der Öffentlichkeit zurückhalten

Bernd Wahler berichtete zudem über die Planungen einer funktionalen Unternehmensorganisation, die weit fortgeschritten, „aber noch lange nicht abgeschlossen“ seien. Es hat Veränderungen in der Struktur des Vorstandes gegeben. Eine gezielte Arbeitseinteilung soll auch der Grund dafür sein, warum sich der Präsident in der Öffentlichkeit zurückhält, wenn es um Belange des Sport- und Finanzvorstands ginge: „Oberste Priorität hat für mich der direkte Austausch mit unseren Mitgliedern und Fans. Und das wird auch so bleiben“, so Wahler.

Die Kernaufgaben vom VfB-Präsident

Seine Kernaufgaben sieht der 57-Jährige im Hintergrund: „Ich sehe für mich als Präsidenten zwei zentrale Aufgaben: Meine erste ist es, einen Traditionsverein, der lange, zu lange von einer großen Vergangenheit gezehrt hat, zu konsolidieren. Meine zweite ist, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass wir im brutalen Wettbewerb des Spitzenfußballs dauerhaft mithalten können.“

Ausgliederung der Profiabteilung

Beim Neujahresempfang sprach der VfB-Präsident auch über die Planungen die Profiabteilung in eine Aktiengesellschaft auszugliedern. Für den Erfolg bedürfe es finanzkräftiger strategischer Partner, erklärte Wahler. In den nächsten Wochen finden mehrere Regional-Versammlungen statt um die VfB-Mitglieder in die Entwicklungen einzubinden. Bei der nächsten Mitgliederversammlung am 17. Juli soll über diesen Schritt entschieden werden.

 

Über Marcel Pramschüfer