Bundesliga

PK: Skripnik kennt Nagelsmann

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München – Am Samstag steht der Bundesliga bereits das erste richtige Abstiegsduell bevor. Werder Bremen empfängt die TSG Hoffenheim zu einer wegweisenden Partie.

Die Ausgangsposition

Werder Bremen steht auf dem Relegationsplatz. Direkt dahinter befindet sich die TSG Hoffenheim mit fünf Punkten weniger. Das Punktepolster wollen die Gastgeber ausbauen um sich Luft auf die direkten Abstiegsränge zu verschaffen.

Die Wochen der Wahrheit

Aus der Sicht von Geschäftsführer Thomas Eichin stehen für Werder Bremen die Wochen der Wahrheit an: „Das kann man schon so sehen. Ich bin guter Dinge, dass die Mannschaft die richtige Einstellung hat. In den nächsten Wochen wisse man, wo die Reise hingeht.“ sagt Eichin am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Neue Trainer-Situation in Hoffenheim

Aufgrund der neuen Trainer-Situation bei der TSG Hoffenheim sind die Kraichgauer für Trainer Viktor Skripnik schwerer ausrechenbar. Ob dies ein Vor- oder Nachtreil ist, darauf wollte sich der Werder-Trainer nicht festlegen. „Die werden hochmotiviert sein“, sagte Skripnik. Auch wenn es bei der TSG noch einige Fragezeichen gibt, auf Julian Nagelsmann wäre Skripnik schon eher vorbereitet. Durch seine frühere Arbeit als Nachwuchstrainer kennt er die Philosophie von Nagelsmann bereits: „Vielleicht ist das ein Vorteil. Er hat bei den A-Junioren schon seine Qualität bewiesen.“

Die Geheimnisse von Skripnik

Ob Junuzovic und Ujah in die Startelf der Bremer zurückkehren, ist noch offen. Aus seiner Aufstellung möchte Skripnik möglichst lange ein Geheimnis machen: „Wir haben noch zwei Tage Zeit. Es gibt angeschlagene Spieler und am Ende spielen die, die 100 Prozent fit sind.“ Auch im Hinblick auf die taktischen Planungen wollte der Werder-Trainer keine Einblicke liefern, hatte für die Konkurrenz aber einen Tipp parat: „Nach Niederlagen keine Zeitung lesen“, sagte der Ukrainer mit einem Lachen.

Im DFB Pokal geht es zum FC Bayern

Thomas Eichin äußerte sich auf der Pressekonferenz auch zu der Auslosung im DFB Pokal: „Wir haben sicherlich die schwerste Variante bekommen. Das ist eine Mammut-Aufgabe, aber trotzdem freuen wir uns drauf! Alle Nicht-Bayern-Fans werden hinter uns stehen – also praktisch ganz Deutschland. Wir versuchen, das Unmögliche zu schaffen!“, so Werders Geschäftsführer.

Über Marcel Pramschüfer