Bundesliga

Alaba: „Sehe mich in der Zukunft im Mittelfeld“

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München – David Aalaba hat in einem Interview mit der AZ erneut betont, dass er beim FC Bayern am liebsten im Mittelfeld spielen will. Zudem ließ sich der 23-Jährige nicht zu einer Aussage hinreißen, dem FC Bayern ewig die Treue zu schwören. Im Gegenteil: Er denke eher kurzfristig, so Alaba. Das Interview in der Zusammenfassung bei fussball.news.

Traumziel: Stammplatz im Mittelfeld

„Ich sehe mich in der Zukunft im Mittelfeld, das ist kein Geheimnis“, betonte Alaba im Interview mit der AZ. Zuletzt setzte ihn Trainer Pep Guardiola auch in der Innenverteidigung ein, die Begeisterung beim 23-Jährigen hält sich über diese Position offenbar in Grenzen. „Ich denke, dass wir auf der Position noch weitere sehr gute Innenverteidiger haben mit Holger Badstuber, Javi Martenez oder Medhi Benatia, der bald wieder zurückkommen wird“, sagte Alaba und führte aus: „Ich denke, dass ich gezeigt habe, dass ich dort spielen kann. Es ist nicht unbedingt meine Lieblingsposition, links hinten oder im Mittelfeld fühle ich mich wohler. Aber ich werde der Mannschaft helfen, wenn mich der Trainer dort aufstellt.“

Alaba vermisst Boateng

Den Ausfall von Teamkollege Jerome Boateng, der dem FC Bayern nun mehrere Monate verletzt fehlt, bedauerte Alaba sehr. „Das ist natürlich ein Schock, sehr, sehr schade“, sagte der Österreicher und führte aus: „Ich kann mich gut in ihn hineinversetzen, es ist unglaublich bitter für Jerome. Aber ich weiß, dass er mental sehr stark ist und hart arbeiten wird, dass er schnell wieder zurückkommt.“ Der FC Bayern müsse in der Lage sein, jeden Spieler zu ersetzen, doch „Jerome ist nicht zu ersetzen, weil er ein Weltklassespieler ist, der seine ganz eigene Art hat zu spielen.“

Wunsch nach mehr Verantwortung beim FC Bayern

Alaba betonte zudem, noch mehr Führungsverantwortung beim FC Bayern übernehmen zu wollen. „Ich bin ja jetzt auch schon ein paar Jahre dabei, natürlich will ich auf dem Spielfeld Verantwortung übernehmen. Das ist mir vielleicht schon gelungen, aber das kann und will ich auch noch verbessern.“

Glücklich in München

Mit 16 wechselte Alaba in die Jugend des FC Bayern, für ihn sei München nun wie ein zweites zu Hause. Der Österreicher schwärmte: „Jeder, der mal bei Bayern war, weiß, wie gut der Klub ist. Dass man sich hier wie in einer Familie fühlt. Jeder Spieler hier ist dankbar, für Bayern spielen zu dürfen. München ist ein sehr, sehr gutes Pflaster für mich. Ich habe es auch schon in meiner Jugend hier nicht schwer gehabt, weil ich meine Familie und Freunde oft sehen konnte. Von Wien ist es ja nur ein Katzensprung bis hier her.“

Noch keine Vertragsverlängerung über 2018 hinaus

Doch auch wenn er beim Rekordmeister sich glücklich fühle, wolle er nun noch nicht über eine Verlängerung seines Vertrags über 2018 hinaus nachdenken. Zum Einen habe er ja gerade eine mehrwöchige Kapselverletzung auskurieren müssen, zum Anderen: „Ich schaue nicht so weit in die Zukunft, ich bin eher jemand, der sich kurzfristige Ziele steckt“, wich Alaba der Frage aus, ob er sich eine Karriere ausschließlich beim FC Bayern vorstellen können.

Musiker-Familie – Alaba hört gern Hip Hop

Alaba gab zudem von sich Persönliches preis. So finde er auch einige Lieder von Volkspop-Musiker Andreas Gabalier „schön“, sein Musik-Richtung sei aber eher im Bereich Hip Hop und R&B. „Drake, Chris Brown und Justin Bieber höre ich gern“, so Alaba, dessen Familie sehr musikalisch ist. Die Schwester arbeitet als Sängerin, der Vater als DJ. Alaba selbst zog dem professionellem Singen jedoch die Fußballer-Karriere vor, wie er humorvoll erklärte: „Also ich bin da persönlich schon sehr selbstbewusst, aber meine Eltern und meine Schwester sagen, ich soll es (das Singen; Anm. d. Red.)  lieber lassen. Weil ich es wirklich nicht kann. Ich glaube, ich bin auf dem Platz besser aufgehoben.“

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