Bundesliga

Allofs: „Pfiffe wären unfair“

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München – Julian Draxler kehrt nach seinem Wechsel im vergangenen Sommer zum VfL Wolfsburg an seine alte Wirkungsstätte zurück: Für die Wölfe steht am Samstag das Gastspiel beim FC Schalke 04 an. Klaus Allofs versucht im Vorhinein schon unüberlegten Reaktionen der Schalke-Fans zu verhindern.

„Pfiffe wären nicht fair“

Dass der Nachmittag am Samstag auf Schalke hauptsächlich für den jungen Julian Draxler ein schwieriger werden könnte, ist dem Manager des VfL Wolfsburg Klaus Allofs durchaus bewusst. „Ich fände es nicht fair, wenn ein Spieler, der sich nach wie vor Schalke verbunden fühlt, ausgepfiffen würde“, äußerte der Wölfe-Boss im Interview mit den Wolfsburger Nachrichten. Damit versucht Allofs unüberlegte Reaktionen der Schalke-Fans vorzubeugen und das Gastspiel in Gelsenkirchen für seinen Youngster erträglicher zu gestalten.

„Gutes Geld“ für Schalke

Zudem versucht Allofs die für Schalke positive Seite herauszukristallisieren: „Julian hat mit seinem Wechsel zu uns den nächsten Schritt seiner Karriere gemacht und Schalke hat dafür auch gutes Geld eingenommen.“ Die „Knappen“ hatten sich den Weggang des Supertalents außerordentlich bezahlen lassen: 36 Millionen kassierte Schalke für Draxler. Der 22-Jährige war seit seinem achten Lebensjahr ein „Blau-Weißer“ – erhielt unter Felix Magath seinen ersten Profi-Vertrag.

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