Allofs und Hecking bedient

München – Dicke Luft in Wolfsburg. Nach der 1:3-Pleite gegen den VfB Stuttgart schließt der Vorjahreszweite und Pokalsieger die Hinrunde auf Tabellenplatz sieben ab. Dementsprechend enttäuscht und frustriert zeigten sich die Beteiligten nach dem Abpfiff. Trainer Dieter Hecking ermahnte Stürmer Max Kruse und Boss Klaus Allofs drohte den Spielern gar mit Rauswurf.

Wolfsburg's sporting director Klaus Allofs attends a press conference at Volkswagen-Arena in Wolfsburg, central Germany, on September 01, 2015. AFP PHOTO / RONNY HARTMANN (Photo credit should read RONNY HARTMANN/AFP/Getty Images)
Klaus Allofs droht seinen Spielern nach der erneuten Niederlage. Foto: RONNY HARTMANN/AFP/Getty Images.

Allofs stinksauer

„Wir haben zu viele, die ihr Potenzial nicht abrufen. Einige müssen sich stark verbessern. Auch um ihren eigenen Ansprüchen mal gerecht zu werden“, zeigte sich Allofs in der Bild-Zeitung bedient vom Auftritt seiner Mannschaft und fügte an: „Wenn nicht, dann werden wir reagieren müssen.“ Trotz der frühen Führung durch Maximilian Arnold mussten sich die Wolfsburger den Stuttgartern am Ende geschlagen geben.

Hecking weist Kruse zurecht

„Das hat nichts mit der Struktur zu tun, sondern mit der Einstellung“, zeigte sich Kruse nach der Partie zwar selbstkritisch. Dennoch kamen die Aussagen bei seinem Trainer nicht gut an.Die Spieler sind nach dem Spiel auch enttäuscht. Manchmal sollten sie aber besser den Mund halten“, war Hecking betrübt vom erneut schwachen Auftritt auf des Gegners Platz.

Zweitschwächstes Auswärtsteam

In der Hinrunde sammelten die Wölfe nur sechs Zähler in der Fremde. Der Abstand zu den Rängen, die zur direkten Champions-League-Qualifikation berechtigen, beträgt sechs Zähler. Die Stimmung zu Weihnachten ist im Keller.

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