Bundesliga

Allofs: Ligapokal einführen und Supercup reformieren

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München – Der englische TV-Milliarden-Vertrag lässt der Bundesliga keine Ruhe. DFL-Boss Christian Seifert verlangte schon vor Wochen die Erschließung neuer Märkte im Ausland. Wolfsburg-Manager Klaus Allofs schlägt nun ein neues Supercup-Modell vor.

Neues Supercup-Modell?

Ginge es nach Klaus Allofs, müsste der deutsche Supercup reformiert werden. Der Wolfsburg-Manager schlug bei Sportbild vor: „Warum spielen nicht der Meister, der Vizemeister, der Pokalsieger und der Pokalfinalist den Supercup aus? Es gäbe dann zwei Halbfinals und ein Endspiel.“ Bislang wird der Supercup vor dem Saisonstart zwischen Meister und Pokalsieger ausgetragen. 2015 gewannen die Wolfsburger nach Elfmeterschießen gegen Bayern München (6:5 n.E.).

Ligapokal in Deutschland?

Der 59-jährige sucht aber nach weiteren Vermarktungsmöglichkeiten für die Bundesliga. So schlägt Allofs einen weiteren Wettbewerb nach Vorbild des Ligapokals in England vor. Der frühere Topstürmer blickte dabei vor allem in Richtung Asien: „Diese Wettbewerbe könnten dann auch wichtig für die Auslandsvermarktung werden.“

Allofs fordert weitere Öffnung der Vereine

Diese Einführungen könnten allerdings nicht von heute auf morgen durchgeführt werden. „Es müssen dann auch Top-Events unter Federführung der DFL sein“, betonte der VfL-Geschäftsführer und forderte mit Nachdruck: „Fakt ist, dass wir uns weiter öffnen müssen.“ Die Bundesliga möchte mit dem neuen TV-Vertrag deutlich mehr Geld einnehmen. Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge verlangt eine Steigerung auf 1,x Milliarden Euro pro Saison. Der letzte TV-Vertrag brachte 2,5 Milliarden Euro für vier Jahre. Zum Vergleich: Die Premier League erhält in den kommenden drei Jahren insgesamt 6,9 Milliarden Euro!

Über Christopher Michel

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