Almeidas schwere Zeit in Russland

München – Hugo Almeida ist froh in die Bundesliga zurückgekehrt zu sein. In Russland erlebte der portugiesische Stürmer eine schwere Zeit.

In seiner ersten Bundesliga-Zeit erzielte Hugo Almeida in 117 Spielen für Werder Bremen 41 Tore. (Foto: Epsilon/Getty Images)
In seiner ersten Bundesliga-Zeit erzielte Hugo Almeida in 117 Spielen für Werder Bremen 41 Tore. Foto: Epsilon/Getty Images

Erleichterung über Vertragsauflösung

Bevor Hugo Almeida sein Comeback in Deutschland feiern konnte, löste er seinen Vertrag bei Anschi Machatschkala auf. Eine Erleichterung wie der 31-Jährige im Bild-Interview berichtete: „Es war kein schönes Leben dort. Ich habe im Stadion gewohnt, bin fast nie rausgegangen. Dagestan ist ein gefährlicher Ort. Ich habe gehört, wie draußen geschossen wurde, habe brennende Autos gesehen.“

Erstes Saisontor beim Bundesliga-Comeback

Seine Freude auf die Bundesliga münzte Hugo Almeida bei seinem Debüt in sein erstes Tor für Hannover 96 um. Dennoch verloren die Niedersachsen gegen den Aufsteiger Darmstadt 98. „Ärgerlich und frustrierend, weil es nicht gereicht hat. Wir haben Geschenke verteilt. Aber es hilft nichts. Wir müssen weiterkämpfen“, bilanzierte der Stürmer den Rückrundenauftakt.

Der Abstiegskampf

Derzeit steht Hannover auf dem letzten Tabellenplatz. Der Portugiese erwartet sechzehn Abstiegs-Endpspiele: „Das sind alles große Spiele für uns. Die nächsten drei Partien in Leverkusen, gegen Mainz und in Dortmund sind kompliziert. Wir müssen kämpfen wie ein großes Team, wie Champions, um drinzubleiben“, so Almeida.

Europameisterschaft in Frankreich

Auch die Europameisterschaft in Frankreich hat der Portugiese noch nicht komplett abgeschrieben: „Ich bin 31, seit einem Jahr nicht bei der Nationalelf gewesen. Ich mache meinen Job in Hannover – und wäre glücklich, wenn ich dann dabei bin.“ Sollte es dazu kommen, würde Almeida auch wieder mit seinem Freund Cristiano Ronaldo zusammenspielen. „Er ist ein ganz normaler Typ, macht Witze in der Kabine, wie alle anderen auch. Er ist keiner, der über allen schwebt, einfach ein netter Kerl“, beschrieb der 31-Jährige den Weltstar von Real Madrid.

fussball.news ist Partner von Mein Sportradio

Diskutiere mit