Bundesliga

1899 Hoffenheim engagiert sich im eSports

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Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim folgt dem Trend zum virtuellen Sport und wird sich künftig im eSports engagieren.

Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim folgt dem Trend zum virtuellen Sport und wird sich künftig im eSports engagieren. „Aktuell arbeiten wir einen Projektplan zum Thema eSport aus. Anvisiert ist der Einstieg in die Fußballsimulation FIFA von EA Sports und die Teilnahme an der virtuellen Bundesliga im Jahr 2019“, sagte Geschäftsführer Dr. Peter Görlich.

Hoffenheim möchte aber nicht nur ein Gaming-Team aufbauen, sondern die Spieler durch eigene Entwicklungen auch besonders fördern. „Wir reden mit Videospiele-Entwicklern und versuchen, für unsere Profispieler-Ausbildung eigene Spiele zu entwerfen. Dabei steht nicht der Fußball im Vordergrund, sondern Themen wie Orientierung und Wahrnehmung im Raum, für die die sogenannten Exekutivfunktionen des Gehirns geschult werden sollen“, sagte Görlich.

Mehrere Bundesligisten haben bereits eine eSports-Abteilung aufgebaut. Darunter befinden sich unter anderem der VfL Wolfsburg und Schalke 04. Die Gelsenkirchener leisten sich neben einer FIFA-Mannschaft auch eine Auswahl für das Fantasy-Spiel League of Legends.

Im April hatte sich auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) zum eSports bekannt – jedoch nur im Bereich der Fußball-Simulationen. „Wir wollen keine Spiele fördern, in denen Kinder auf andere schießen und das Ganze auch noch als Sport bezeichnet wird“, sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel. Auch Hoffenheim schloss ein Engagement im Sektor der sogenannten Ego-Shooter wie Counter-Strike aus.

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