Bundesliga

Kurt und Kirchhoff verlassen Bayern München

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München – Der Wechsel von Jan Kirchhoff vom FC Bayern nach England zum FC Sunderland ist perfekt. Dies vermeldete der deutsche Rekordmeister am Donnerstagabend auf der vereinseigenen Homepage. Somit geht die Leidenszeit des häufig verletzten Ex-Mainzers in München nun zu Ende. Auch Sinan Kurt verlässt die Bayern und schließt sich einem anderen Klub an.

Kurt sucht das Weite

„Sinan Kurt wechselt mit sofortiger Wirkung vom FC Bayern München zu Hertha BSC. Der 19-Jährige hat bei den Berlinern die sportmedizinische Untersuchung bestanden und anschließend einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019 unterzeichnet. Über die Ablösesumme haben beide Klubs Stillschweigen vereinbart“ hieß es am Donnerstag auf der Homepage der Münchener, die damit den Wechsel des Nachwuchstalents in die Hauptstadt bestätigten. Herthas Manager Michael Preets bestätigte den Transfer via Twitter ebenfalls:

Auch Kirchhoff verlässt München

Nur kurz nach dem Kurt-Deal verkündete der Rekordmeister mit Jan Kirchhoff gleich den nächsten Abgang: „Nach Sinan Kurt verlässt auch Jan Kirchhoff den FC Bayern München mit sofortiger Wirkung. Der 25 Jahre alte Defensivspieler hat am Donnerstag beim englischen Premier-League-Klub AFC Sunderland einen Vertrag bis Juni 2017 unterschrieben.“

Kirchhoff und Kurt glücklos bei den Bayern

Der Wechsel des mittlerweile 25-jährigen Kirchhoff ist durchaus verständlich. So liest sich die Bilanz Kirchhoffs im Bayern-Trikot doch äußerst bescheiden: Im Sommer 2013 aus Mainz in die bayerische Landeshauptstadt gekommen, absolvierte er bis heute lediglich 12 Pflichtspiele für den FC Bayern. Nach nur einer halben Spielzeit wurde der gebürtige Frankfurter an den FC Schalke verliehen, wo er von Januar 2014 bis zum Beginn der aktuellen Saison verliehen wurde (18 Pflichtspiele).

Auch bei Kurt sieht dies nicht anders aus: In eineinhalb Jahren bei den „Roten“ kam der ehemalige Gladbacher lediglich auf einen Bundesligaeinsatz in der vergangenen Spielzeit, in dieser Saison agierte er ausschließlich in der zweiten Mannschaft der Bayern in der Regionalliga, wo er oft auch nur zweite Wahl war.

Über Sebastian Voichtleitner

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