Bundesliga

Holtby: Wollen in die Top 9!

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München – Mit Lewis Holtby sollte beim Hamburger SV die Wende gelingen. Doch stattdessen wurde es in der Saison 2014/2015 nicht besser. Nach einem ersten schweren ist Jahr ist der Mittelfeldspieler gereift und blickt nun nach vorn.

Holtby dachte nie an Abschied

„Eine Platzierung oberhalb von Position 10 wäre klasse. Aber große Ziele sollten wir nicht ausgeben. Da entsteht nur unnötiger negativer Druck“, sagte der frühere Schalker in der Bild.

Dabei sah das in seiner ersten Saison noch als irrwitziger Traum aus. Erst in der Relegation konnte sich der HSV vor dem Abstieg in die Zweitklassigkeit retten. Ein Grund für das abermalige Abrutschen war auch die schlechte Form von Holtby.

Er kam nicht zurecht und verletzte sich auch noch. An einen frühzeitigen Abschied hätte er aber nicht gedacht. „Ich habe nie gedacht, dass HSV und ich nicht passen würden. Manchmal hängt über einem eben mal eine dunkle Wolke.“

Besserer Umgang mit NIederlagen

Damals habe er sich „vielleicht zu oft ablenken lassen“, gab der 25-Jährige zu: „Zudem habe ich gelernt, mit Niederlagen mental besser umzugehen. Wenn nicht, kommt man aus dem Teufelskreis nicht mehr raus.“ Aber am Ende müsse man „sowieso die Antwort auf dem Platz geben“. In dieser Saison gelingt es ihm gut. Als Sechser oder Achter überzeugt er im Team von Bruno Labbadia, gegen den 1. FC Köln gelang ihm am dritten Spieltag sein erstes Tor für die Norddeutschen.

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