Bundesliga

Baumjohann will zurück in die Startelf

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München – Nach zwei Kreuzbandrissen hing die Fortsetzung der Karriere von Alexander Baumjohann am seidenen Faden. In der Hinrunde stand der 28-Jährige in 14 Partien von Hertha BSC Berlin auf dem Feld. Für die Startelf reichte es für den wiedergenesenen Mittelfeldspieler allerdings nur in einer Begegnung. Im Gespräch mit dem kicker verdeutlichte Baumjohann seine Ambitionen für die Rückrunde.

Dardai mit feinem Gespür

„Klar gab es Tage, an denen ich gern länger gespielt hätte und von draußen der Meinung war, ich könnte helfen“, konnte sich Baumjohann nur schwer mit der Reservistenrollen anfreunden. Allerdings kann er die Entscheidungen seines Trainers Pal Dardai nachvollziehen: „Mit etwas Abstand muss ich sagen: Der Trainer hat mich dosiert herangeführt und auch mal gebremst, wenn es nötig war. Er hat alles richtig gemacht. Ich kam verletzungsfrei durch die Hinrunde. Das ist nach meiner Vorgeschichte nicht selbstverständlich.“

Die Vorbereitung will Baumjohann nutzen, um sich für einen Stammplatz zu empfehlen: „Meine Schonfrist ist vorbei, ich brauche nicht mehr herangeführt zu werden. Ich fühle mich topfit, möchte angreifen und Stammspieler werden. Ich bin bereit für mehr. Und ich bin stärker, wenn ich von Anfang an spiele.“

Schwere Rückrunde

Baumjohann weiß, dass die Spieler, die die Hertha auf den dritten Rang gespielt haben, einen Bonus haben werden. Dennoch zeigt sich der gebürtige Waltroper optimistisch und warnt zugleich vor der schwierigen Rückserie: „Die Gegner haben uns jetzt auf dem Zettel. In der ersten Hälfte der Hinrunde haben uns einige womöglich etwas unterschätzt, das wird nicht mehr passieren.“

Baumjohann froh über Fortsetzung der Karriere

Bei der Frage nach einer Verlängerung seines zum Saisonende auslaufenden Vertrages bleibt Baumjohann gelassen: „Die Frage kommt zu früh. Ich fühle mich hier wohl und wenn Hertha mich halten will, bin ich gesprächsbereit. Es wird für mich weitergehen – hier oder woanders.“ Genau das macht den Spielmacher glücklich, nachdem seine Karriere kurz vor dem Aus stand.

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