Bundesliga

Watzke: „Der BVB ist mein Leben“

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München- Im Interview mit der Bild-Zeitung gab sich Dortmunds Klub-Boss Hans-Joachim Watzke entspannt, was die Vertragssituation der Topspieler von Borussia Dortmund betrifft. Außerdem sprach er über sein Verhältns zu Bayerns Ex-Präsident Uli Hoeneß und die Leistung von Marco Reus in der Hinrunde.

Angebote ein „Zeichen der Wertschätzung“

„Wenn du bei Bayern oder Barca spielst, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich jemand für deine Spieler interessiert, natürlich niedriger“, so Watzke in der Bild-Zeitung. Er kann den Offerten der Top-Klubs für die Spieler der Borussia aber auch etwas Positives abgewinnen: „Für einen Klub wie den BVB ist es ja auch ein Zeichen der Wertschätzung, wenn man sich permanent für unsere Spieler interessiert.“ Er habe keine Sorge, dass Unruhe aufkommt, weil Verträge mit Leistungsträgern wie Hummels, Mkhitaryan und Gündogan noch nicht verlängert sind.

Auch Lewandowski musste zunächst beim BVB bleiben

Dortmunds Klub-Boss verwies auf die vergangenen Jahre, als Abgänge wichtiger Spieler wie Götze stets durch Transfers kompensiert werden konnten. Dass die drei genannten Spieler den Klub im Sommer allesamt verlassen, hält Watzke für ausgeschlossen. Alle haben einen Kontrakt bis 2017. „Alle haben einen Vertrag bis 2017“, sagte Watzke und führte aus: „Natürlich ist es nicht angedacht, Spieler ablösefrei gehen zu lassen. Aber wenn es dann mal sein muss, sind wir, glaube ich, der einzige Klub, der das auch mal durchzieht. Das haben wir im Fall von Robert Lewandowski gezeigt.“

Reus voller Leidenschaft

Voll des Lobes zeigte sich Dortmunds Geschäftsführer über Nationalspieler Marco Reus. „Ich bin mit Marco absolut zufrieden. Marco hatte jede Menge Torabschlüsse.“ Watzke hob auch die hohe Identifikation des 26-Jährigen mit den Schwarz-Gelben hervor: „Er spielt mit voller Inbrunst und Leidenschaft für den BVB. Das macht einfach Spaß.“ Einen ähnlich hohen Identifikationsfaktor sieht Watzke bei sich selbst auch. Angesprochen auf ein mögliches Ende seiner eigenen Karriere sagte er: „Ich habe eine Grenze im Kopf, die ich aber nicht verrate.“ Sein Vertrag läuft noch bis 2019. Er fügte an: „Aber dieser Job und dieser Verein sind mein Leben.“

Watzke: „Hoeneß fehlt“

Auch eine mögliche Rückkehr von Uli Hoeneß war ein Thema. „Die entscheidende Frage ist ja, ob er überhaupt in die Bundesliga zurückkommt – in welcher Form auch immer“, so Watzke, der ausführte: „Das sollten wir erst einmal abwarten. Die Entscheidung muss er treffen.“ Laut Watzke fehle der frühere FC-Bayern-Präsident, der nun wegen eines privaten Steuervergehens eine Gefängnisstrafe absitzt, derzeit im Fußballgeschäft. Trotz gelegentlicher Differenzen, hätte er zu Hoeneß immer ein stabiles Verhältnis besessen, so Watzke. Möglich auch, dass Watzke während Hoeneß` Auszeit mit ihm in Kontakt stand. „Wenn das so gewesen sein sollte, würde ich das garantiert nicht an die große Glocke hängen“, ließ er Spielraum für Spekulationen.

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