Bundesliga

Thomas Schaaf geht mit Zuversicht in den Abstiegskampf

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München – Hinter Hannover 96 liegt eine enttäuschende Hinrunde, die die Niedersachsen auf dem vorletzten Tabellenplatz abgeschlossen haben. Trainer Michael Frontzeck musste im Winter gehen. Thomas Schaaf übernahm das Zepter an der Leine und hofft mit seiner neuen Mannschaft auf den Klassenerhalt. Im Gespräch mit dem kicker zeigt sich der 54-Jährige zuversichtlich.

Schaaf optimistisch

„Ich habe große Zuversicht, und das sage ich jetzt nicht einfach, weil ich es vielleicht sagen muss“, blickt Schaaf auf die gezeigten Leistungen seiner Spieler im Training und konkretisiert: „Weil ich es erlebe, wie die Mannschaft auf dem Trainingsplatz mitmacht und arbeitet. Das gefällt mir.“

Ein wichtiger Aspekt seiner Arbeit liegt darin, seinen Spielern das in der Hinrunde verloren gegangene Selbstvertrauen wieder einzubläuen. „Entscheidend ist zunächst einmal, dass jeder Einzelne mehr Selbstvertrauen bekommt, mehr Zuversicht in seine eigenen Aktionen. Dass er es wieder als selbstverständlich betrachtet, auf dem Platz seinen Aufgaben nachzugehen.“Dafür wählt Schaaf einen sehr kommunikativen Ansatz und will mit einer gezielten Ansprache neue Reize in der Mannschaft setzen.

Almeida vor Wechsel nach Hannover

Die Qualität des Teams solle aber auch durch Transfers sukzessive erhöht werden. „Die Frage, welches Element oder welche Qualität wir noch nicht haben und wo wir uns verbessern können, werden wir weiter laufend stellen. Darüber diskutieren wir“, sucht Schaaf vor allem einen Angreifer. Dieser könnte ein alter Bekannter aus Bremer Zeiten sein. Hugo Almeida von Anschi Machatschkala soll kurz vor einem Wechsel an die Leine stehen.

Verbleib auch bei Abstieg möglich

Almeida soll dazu beitragen, dass 96 den Klassenerhalt schafft. Dieser würde einen Verbleib von Schaaf wahrscheinlicher machen. Sogleich schließt der ehemalige Trainer von Werder Bremen und Eintracht Frankfurt eine Ausdehnung seines im Sommer auslaufenden Vertrages auch bei einem Abstieg nicht aus: „Ich will da überhaupt nichts ausschließen. Wenn der Rahmen passt und das
Vertrauen da ist … Wichtig ist, dass man für sich eine Aufgabe sieht und dass diese reizvoll ist.“

 

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Über Maximilian Riepenhof

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