Bundesliga

Adler fehlt dem HSV – Gisdol verteidigt Personalentscheidungen

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München – Zu der sportlichen Krise beim Hamburger SV gesellen sich jetzt auch Verletzungssorgen. Rene Adler fällt bis Jahresende aus. Sein Trainer ist überdies von den getroffenen Personalentscheidungen überzeugt und weiß, wie er in Hoffenheim gewinnen kann.

Adler muss operiert werden

Der Stammtorhüter zog sich bei einem Sturz auf den Ellenbogen eine Schleimbeutelentzündung zugezogen, die operiert werden muss, wie Trainer Marcus Gisdol bestätigte. Damit wird Adler nicht nur im Spiel gegen die TSG Hoffenheim (Samstag 15.30), sondern auch in den restlichen Spielen bis zur Winterpause ausfallen. Ersetzt wird der 31-Jährige am Wochenende und wohl auch in den zukünftigen Partien von Christian Mathenia, der damit zu seinem Saisondebüt kommt.

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Gisdol verteidigt Entscheidungen und will Umschaltsituationen nutzen

Die notgedrungene Änderung auf der Torwartposition war nicht die einzige beim HSV in dieser Woche. Gisdol hatte den bisherigen Kapitän Johan Djourou abgesetzt und durch Gotoku Sakai ersetzt. Diese Maßnahme verteidigte er nun:“ Veränderungen waren dringend erforderlich. Wir müssen viele Kleinigkeiten ändern, um die Gesamtsituation zu verbessern“, so der 47-Jährige. Deswegen seien auch weitere Maßnahmen geplant, unter anderem intensiverer Sprachunterricht, der „wichtig für unsere ausländischen Spieler“ ist, wie der Ex-Hoffenheimer betonte. An das Spiel gegen seine alte Mannschaft denkt Gisdol noch nicht sehr intensiv, „aktuell“ habe es ihn „noch nicht erfasst“. Nichts desto trotz will der Mann, der Hoffenheim zwei Jahre lang trainierte (2013-2015) einen Sieg aus dem Kraichgau mitnehmen:“ Die entscheidenden Momente werden die Umschaltsituationen gegen Hoffenheim sein. Darauf werden wir die Mannschaft vorbereiten.“

Über Stefan Katzenbach

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