Bundesliga

Als Tuchel für große Wut bei Rangnick sorgte

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München – Wenn RB Leipzig am Samstag auf Borussia Dortmund trifft, ist dies ein besonderes Duell. Auf der einen Seite der aufstrebende Brauseklub, der sich zügig in der Bundesliga etablieren und ganz oben mitspielen will, auf der anderen Seite ein Verein mit viel Tradition, einer großen Fanbase und vielen Titeln in der Vitrine – und einem Thomas Tuchel an der Seitenlinie, den auch Ralf Rangnick gerne geholt hätte.

Tuchel sollte den Neuaufbau bei RB Leipzig leiten

Als die Dortmunder im Frühjahr 2015 noch durch die Bundesliga dümpelten und krachend gegen Juventus Turin in der Champions League (1:2/0:3) ausschieden, wurden indirekt die Weichen für die Zukunft gestellt. Tuchel war zu diesem Zeitpunkt noch Objekt der Begierde bei den Leipzigern, die in der 2. Liga den Aufstieg verpassten und einen Neuanlauf mit dem ehrgeizigen Coach starten wollten.

Rangnick flippte aus

Es blieb allerdings beim Wunsch von Sportdirektor Rangnick, der sich trotz größter Bemühungen eine empfindliche Absage einholte, weil der damals noch freie Übungsleiter unter keinen Umständen in das Unterhaus wollte. Dieses „Nein“ traf ihn so sehr, dass er nach Informationen der Sport Bild völlig ausflippte und angeblich gar einen Papierkorb durch seinen Büroraum getreten haben soll. Dabei wäre Tuchel genau der Mann gewesen, den RB zu diesem Zeitpunkt für die Mission Aufstieg gebraucht hätte. Der entschied sich jedoch für Borussia Dortmund.

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Kein Riss zwischen Tuchel und Rangnick

Ein Jahr später hat der Brauseklub dennoch sein Ziel erreicht und darf sich jetzt mit den besten Teams in Deutschland messen. Zwischen Rangnick und Tuchel blieb indes nach der Geschichte nichts hängen. Bereits im Mai 2015 besuchte der Sportdirektor eine Podiumsdiskussion des Trainers im Rahmen des Champions-League-Finales zwischen dem FC Barcelona und Juventus in Berlin und gratulierte ihm zu seinem Engagement in Dortmund.

Über Christopher Michel

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