Bundesliga

Angespannte Stimmung beim BVB: Wer steht noch hinter Thomas Tuchel?

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München – Es ist keine einfache Spielzeit für Borussia Dortmund und Trainer Thomas Tuchel. Nach dem 1:1 gegen den FC Augsburg wackelt die direkte Qualifikation zur Champions League, zudem fällt mit Julian Weigl ein Schlüsselspieler für das DFB-Pokal-Finale gegen Eintracht Frankfurt aus. Dazu scheint das Verhältnis zwischen Mannschaft und Coach zerrüttet zu sein – wie nicht nur der Auftritt von Nuri Sahin im Aktuellen Sportstudio des ZDF zeigte.

Sahin, …

Sahin arbeitet derzeit intensiv an seinem Comeback, schließlich könnte er die Rolle von Weigl – der sich einen Sprunggelenkbruch gegen den FC Augsburg zuzog – einnehmen. Noch wichtiger allerdings sind die Worte, die der Führungsspieler in Richtung Tuchel richtet. Auf die Frage nach dem Verhältnis zum Trainer, sagte er vorsichtig: „So wie es sein muss. Wir haben ein professionelles Verhältnis, so wie es sich gehört.“

… Reus …

Die Anspannung beim BVB ist groß, im inneren Kern brodelt es gewaltig, wie auch die Worte von Marco Reus gegenüber Spox.com zeigten. Der Nationalspieler vermied jegliche Positionierung, sagte nur: „Dazu kann ich keinen Kommentar abgeben.“ Vielsagend schickte er hinterher: „Was da vorfällt, ist nicht schön, weil wir noch sehr große Ziele haben.“

… und Schmelzer vermeiden Bekenntnisse

Tuchel sprach noch in der Pressekonferenz vor der Begegnung gegen die Augsburg davon, dass „zwischen mir und der Mannschaft maximales Vertrauen“ gelte. Neben Reus und Sahin ließ allerdings auch Führungspersönlichkeit Marcel Schmelzer ein klares Bekenntnis zum Coach vermissen. Die Konzentration liege auf den letzten beiden Spielen der Saison, „wir beschäftigen uns nicht mit anderen Themen.“ Leidenschaftliche Treuebekundungen blieben vor den finalen Partien völlig aus.

Über Christopher Michel

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