International

Wiener Stadtderby hat ein juristisches Nachspiel

am

München – Das Stadtderby zwischen Austria und Rapid Wien hat die Polizei auf den Plan gerufen. Gegen mehr als 100 Fans wird nach der Partie Anzeige erstattet. Das 316. Aufeinandertreffen der Traditionsvereine endete für den deutschen Trainer Thorsten Fink somit nicht nur sportlich gesehen in einem Fiasko.

Derby endet mit juristischem Nachspiel

Die Emotionen kochten beim 316. Stadtderby zwischen Austria und Rapid Wien über. Die Wiener Polizei teilte mit, dass gegen mehr als 100 Fans Anzeige erstattet wurde. Bengalische Feuer wurden gezündet und Böller geworfen. Neben der „Pyro-Show“ der Rapid-Anhänger konnten auch gewaltsame Auseinandersetzung zwischen den Fanlagern nicht verhindert werden.

Rückschlag für Fink – Freude bei Jancker

Für Thorsten Finks Austria ist die 0:3 Niederlage gegen Rapid ein herber Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft. Nachdem RB Salzburg gegen den SV Ried mit 0:1 verloren hatte, wollte der Ex-Coach des Hamburger SV am Konkurrenten vorbeiziehen. Stattdessen nutzte Rapid, dessen Co-Trainer Carsten Jancker früher mit Fink beim FC Bayern München spielte, die Gunst der Stunde und rückte auf Platz zwei vor. Mit 40 Zählern sind sie nun punktgleich mit RB, nur das Torverhältnis trennt die beiden Mannschaften voneinander. Austria steht mit 38 Punkten auf Rang drei.

[dppv_emotions]

Über Christopher Michel

Diesen Beitrag kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.