1. FC Kaiserslautern

Aufbruchstimmung beim FCK: „Trauer und Wut sind verarbeitet!“

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Der 1. FC Kaiserslautern hat neuen Mut nach dem Abstieg in die Dritte Liga geschöpft. Die Pfälzer gehen das Projekt Wiederaufstieg optimistisch, aber mit der nötigen Spur Demut an. Dennoch herrscht erstmals seit vielen Jahren wieder so etwas wie Aufbruchstimmung in der Pfalz.

„Trauer und Wut sind verarbeitet“, sagte Sportvorstand Martin Bader gegenüber der Zeitung Rheinpfalz. Er hat den Kader umgekrempelt und durfte inzwischen zwölf Neuzugänge begrüßen. Beim Trainingsauftakt kamen rund 1.500 Anhänger und feuerten das neu formierte Team an. Bader lobte: „Großes Kompliment! Ich bin fasziniert, wie viele treue Zuschauer wir haben. Das gibt der Mannschaft ein Gefühl, was es bedeutet, für diesen Verein Fußball spielen zu dürfen.“

Bader fordert die  richtige Einstellung

Allerdings dürfe das Team die Aufgabe in der Dritten Liga nicht unterschätzen. Bader forderte mit „Mit Demut und Respekt“ in der neuen Spielklasse antreten zu wollen. Häufiger schon in der Vergangenheit mussten sich Absteiger zunächst neu sortieren. Bestes Beispiel: Der Karlsruher SC und die Würzburger Kickers verpassten den direkten Wiederaufstieg und müssen ein weiteres Jahr um die Rückkehr in die  Zweite Liga kämpfen. Dieses Szenario wollen die Pfälzer verhindern, weshalb Trainer Michael Frontzeck bereits ein „sehr knackiges Programm“ verspricht.

Über Christopher Michel

Christopher Michel arbeitet hauptberuflich als Journalist und ist u.a. für die Sportabteilung des Hessischen Rundfunks tätig. Für fussball.news ist er insbesondere als Reporter vor Ort für Eintracht Frankfurt, Mainz 05 und die deutsche Nationalmannschaft zuständig. Er ist Autor eines Buches über Eintracht Frankfurt ("Launische Diva", riva-Verlag), das hier bestellt werden kann: https://bit.ly/2J6EynZ

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