Bundesliga

Augenthaler: Englische Geld Gefahr für FCB

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München – 15 Jahre lang spielte Klaus Augenthaler beim FC Bayern. Mit Goal sprach der frühere Libero über Oliver Kahns Defizite, den Status von Thomas Müller und die Gefahr des Pep-Abgangs.

Sonderschichten mit Kahn

Klaus Augenthaler und der FC Bayern – das gehört zusammen. Im Interview mit Goal sprach er über ehemalige und aktuelle Stars der Münchner. „Er war ein guter, aber kein kompletter Torwart“, sagte Augenthaler über Oliver Kahn. „Als er damals aus Karlsruhe kam, konnte er keinen Ball stoppen. Er hat gearbeitet wie ein Wahnsinniger, ich habe mit ihm regelmäßig Sonderschichten gefahren“, berichtete Augenthaler, der damals Co-Trainer bei den Bayern war. Kahn sei über die Mentalität gekommen. „Wenn der FC Bayern ein Spiel verloren hat, durfte man Kahn nicht ansprechen.“

Müller könnte zur Institution werden

Eine große Zukunft beim Rekordmeister sieht der 58-Jährige für Joshua Kimmich. „Er hat viel Qualität, ist deutscher Juniorennationalspieler und weiß, was er am FC Bayern hat.“ Einer, der den Sprung zum Weltstar bei den Münchnern schon geschafft hat, ist Thomas Müller. „Wenn er beim FC Bayern bleibt und nicht irgendwann den Verlockungen erliegt und nach England geht, wird er eine Institution“, ist sich Augenthaler sicher.

Gefahr aus England

Die größte Bedrohung für den Rekordmeister sieht der gebürtige Fürstenzeller von der Insel kommen. „Das englische Geld ist eine Gefahr. Pep Guardiola geht nach England, vielleicht holt er den ein oder anderen Spieler, der dann auch sagt: ,Okay, den Trainer kenne ich, da kann ich noch mehr verdienen.’“, glaubt Augenthaler.

 

Über Carsten Ruge

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