Statistikfreak

Ausgerechnet Draxler!

am

München – Die Bundesliga nimmt nach der Winterpause wieder Fahrt auf. Am 3. Rückrunden-Spieltag stehen spannende Partien auf dem Programm, die durch alte Bekanntschaften nochmals mehr an Brisanz gewinnen. fussball.news zeigt die jeweiligen Treffen ehemaliger Teamkameraden.

Ausgerechnet!

Es ist ein beliebter Ausspruch von Kommentatoren und Fans: Wenn ein Spieler gegen seinen Ex-Klub trifft, dann heißt es: „Ausgerechnet…trifft!“ Hier nun die Übersicht, welche Spieler am Wochenende „ausgerechnet“ gegen ihre alte Liebe treffen könnten.

FC Schalke 04 – VfL Wolfsburg

Es steht die große Rückkehr von Julian Draxler zu seinen Wurzeln an. Der Wolfsburger Sommer-Neuzugang trifft nämlich am Wochenende auf seine alte Liebe aus Gelsenkirchen. Der deutsche Nationalspieler wurde von 2000 an für insgesamt 15 Jahre beim FC Schalke ausgebildet und entwickelte sich dort zum Gesicht des Vereins und unverzichtbaren Stammspieler. Bis zu seinem Wechsel in die Autostadt kam der 22-Jährige auf 119 Bundesliga-Spiele für die Knappen, in denen ihm 18 Treffer gelangen.

Auf Seiten der Schalker steht mit Sascha Riether ein ehemaliger Wolfsburger im Kader. Zwischen 2007 und 2011 war der Verteidiger für vier Spielzeiten für die „Wölfe“ aktiv, ehe er sich erst dem 1. FC Köln und dann dem FC Fulham anschloss. Über den SC Freiburg folgte dann zu Beginn der aktuellen Spielzeit der Wechsel nach Gelsenkirchen.

Hertha BSC Berlin – Borussia Dortmund

Berlins Angreifer Julian Schieber hat eine schwarz-gelbe Vergangenheit. Im Sommer 2012 wechselte er vom VfB Stuttgart nach Dortmund, konnte sich dort aber nicht dauerhaft durchsetzen. So zog es Schieber nach zwei Spielzeiten weiter in die Hauptstadt zur „Alten Dame“. Während seiner Zeit im Ruhrpott kam der der ehemalige Nürnberger auf 35 Bundesliga-Spiele, wurde jedoch meist als Joker eingesetzt (drei Tore).

Auf Dortmunder Seite trifft Lukasz Piszczek auf seine alten Arbeitgeber. 2004 zog es den Außenverteidiger aus seiner polnischen Heimat nach Berlin, von wo aus er mit sofortiger Wirkung für drei weitere Jahre zurück nach Polen verliehen wurde. Nach seiner Rückkehr zur Hertha war Piszczek für die nächsten drei Spielzeiten in der Hauptstadt aktiv und kam dabei auf 68 Bundesiga-Einsätze, in denen ihm drei Tore gelangen.

Auch Piszczeks Teamkollege Adrian Ramos kennt sich in Berlin aus, denn zwischen 2009 und 2014 spielte der Kolumbianer im BSC-Trikot und war dort unverzichtbarer Leistungsträger. So konnte der Torjäger in fünf Jahren bei der Hertha 92 Bundesliga-Spiele verbuchen und 32 Treffer erzielen.

Bayer 04 Leverkusen – FC Bayern München

Arturo Vidal wurde bei Bayer Leverkusen zum Weltklassespieler. Zwischen 2007 und 2011 entwickelte sich der Chilene zum Mittelfeldmotor der Werkself und wechselte dann folgerichtig zum italienischen Spitzenklub Juventus Turin, wo er bis zum vergangenen Sommer aktiv war. Zur aktuellen Spielzeit kam es dann zum Wechsel zum deutschen Rekordmeister, wo er bereits nach seinem Abschied aus Leverkusen im Gespräch war.

Bayerns Ersatzkeeper Tom Starke spielte bereits für den kommenden Gegner aus Leverkusen. 1999 zog sich der mittlerweile 34-jährige der U19 der Werkself an, kam aber in den nächsten Jahren bei den Profis nur einmal im Ligapokal zum Einsatz. Seine Zeit in Leverkusen war bis zu seinem Wechsel im Jahr 2006 nach Paderborn vor allem durch Leihgeschäfte geprägt.

Auf Seiten der Leverkusener hat Lars Bender eine Münchener Vergangenheit, jedoch nicht beim FCB. Zuerst spielte der Mittelfeldabräumer zwischen 1999 und 2002 beim Vorstadtklub SpVgg Unterhaching, ehe er sich der Jugendabteilung des TSV 1860 München, den Erzrivalen von Bayern München, anschloss. Dort war Bender dann bis zum Jahre 2009 aktiv, ehe es ihn nach Leverkusen zog.

Hannover 96 – 1. FSV Mainz 05

Eine kurze Vergangenheit beim kommenden Gegner hatte Hannovers Leon Andreasen. Der Däne wurde zur Rückrunde der Saison 2006/07 von Werder Bremen nach Mainz verliehen. Bis zu seiner an die Weser kam der Mittelfeldspieler auf 15 Bundesligaeinsätze für den FSV Mainz, in denen ihm vier Treffer gelangen.

Auch sein Teamkollege Adam Szalai spielte bereits für die „05er“. Im Januar 2010 kam der Ungar per Leihe nach Mainz und wurde im Sommer des Jahres fest verpflichtet. In dreieinhalb Jahren beim FSV kam der Stürmer in 79 Bundesligaspielen auf 21 Tore.

Auf der anderen Seite kennt sich der Mainzer Leon Balogun in Hannover aus, denn zwischen 2008 und 2010 lief der gebürtige Berliner für 96 auf, kam dabei aber nur auf drei Einsätze im Oberhaus, weshalb er sich im Anschluss zu einem Wechsel zum Ligarivalen aus Bremen entschloss.

FC Ingolstadt 04 – FC Augsburg

Caiuby vom FC Augsburg spielte bereits für den FCI. Nach einer Leihe im Januar 2011 vom VfL Wolfsburg zu den Schanzern wurde der Brasilianer dann im Sommer 2012 fest von den Oberbayern verpflichtet. In 104 Zweitligaeinsätzen für Ingolstadt kam der Offensivmann auf 22 Tore.

TSG 1899 Hoffenheim – SV Darmstadt 98

Einen kurzen Karrierestopp legte Hoffenheims Abwehrchef Niklas Süle in Darmstadt ein, denn er Verteidiger spielte ab 2009 für eine halbe Saison in der Jugend der Lilien, ehe er sich den Sinsheimern anschloss.

[dppv_emotions]

Alle Interviews am Morgen im Überblick

Über Sebastian Voichtleitner

Diesen Beitrag kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.