Bundesliga

Bankplatz verärgert Müller

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München – Der FC Bayern München zog durch einen 1:0-Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg ins Viertelfinale des Pokals ein. Nicht mit von der Partie: Thomas Müller. Der sich in der Dauerkrise befindende Offensivspieler musste 90 Minuten zusehen – und war darüber nicht begeistert.

Müller 90 Minuten auf der Bank gegen Wolfsburg

Thomas Müller findet in dieser Saison einfach nicht seine Topform. Im DFB-Pokal gegen den VfL Wolfsburg saß er 90 Minuten auf der Bank und wurde von Trainer Carlo Ancelotti nicht mal zum Aufwärmen geschickt. Der Weltmeister von 2014 äußerte sich verärgert bei Bild: „Ich bin nicht der, der auf der Bank sitzen will! In einem K. o.-Spiel spielt man schon gerne. Aber im Fußball geht es ja in beide Richtungen sehr schnell. Wir müssen den Trainer unterstützen. Er weiß, was er tut. Wir vertrauen ihm.“

Thiago glänzt bei seinem Comeback

Müller musste mit ansehen, wie sein Konkurrent Thiago nach einmonatiger Verletzungspause zurückkam und sofort wieder stark agierte. „Thiago bringt fußballerisch viele Qualitäten mit. Er verteilt die Bälle, ist technisch sehr stark“, sagte Mitspieler Arjen Robben, der sofort tröstende Worte für Müller fand: „Thomas ist aber auch wichtig, ein anderer Charakter.“

Robben hat Mitgefühl

Der Niederländer kann sich bestens in die Lage seines Kollegen hineinversetzen, schließlich war er zuletzt selbst verärgert nach seiner Auswechslung gegen den FC Schalke 04: „Für ihn ist es eine Enttäuschung! Es fällt ihm nicht leicht. Er ist ein super Spieler. Ich mag ihn sehr, sehr gerne. Er macht super Laufwege. Ich finde mich immer sehr gut mit Thomas auf dem Platz.“

Über Christopher Michel

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