Bundesliga

Bayern will mit „agressiver“ Systemumsetzung gegen Bayer punkten – Boateng fraglich

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München – Der heutige Freitag steht in München ganz im Zeichen der Jahreshauptversammlung (18.30), auf der Ulli Hoeneß wieder zum Präsidenten gewählt werden soll. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Bayer Leverkusen (Samstag 18.30) standen allerdings dann doch die sportlichen Aspekte im Vordergrund, Trainer Carlo Ancelotti verteidigte sein System.

System soll besser umgesetzt werden

Seit drei Spielen ohne Sieg, zuletzt zwei Niederlagen in Folge, trotzdem lässt sich Carlo Ancelotti nicht aus der Ruhe bringen: „Das Vertrauen in die Mannschaft ist da. Die Spieler wollen sich verbessern, sie sind professionell und wollen aus der Lage heraus“, ist der Italiener von seiner Mannschaft überzeugt. Gleichzeitig appellierte er an den Teamgeist: „Es gibt in jedem Jahr so Phasen, da muss man sich gegenseitig helfen.“ Von zwei Erklärungen für die sportliche Schwäche wollte der Italiener nichts wissen, nein das Problem sei „nicht die Fitness“, seine Mannschaft habe „gegen Ende der Spiele immer gute Leistungen gezeigt und gedrückt.“ Auch in der taktischen Ausrichtung sieht der 57-Jährige nicht das grundlegende Problem: „Das System ist nicht so wichtig, die Umsetzung ist wichtig. Wir sind nicht aggressiv und kompakt genug, deswegen funktioniert es nicht gut. Wir müssen es anders umsetzen“, forderte Ancelotti.

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Trio kehrt zurück, Boateng bricht Training ab

Für dieses Unterfangen hat der Trainer zumindest wieder mehr Personal zur Verfügung als in den letzten Spielen. Arjen Robben, Javi Martinez und Arturo Vidal kehren nach ihren Verletzungen in den Kader zurück. Ob sie spielen werden ist unklar, in München will man kein Risiko eingehen. Dies ist auch der Grund, warum Jerome Boateng heute das Training abbrach, wie Ancelotti erklärte: „Er hat sich nicht wohlgefühlt und ein Problem gespürt. Wir wollten kein Risiko eingehen, deswegen ist er vorzeitig in die Kabine gegangen.“ Ob der 27-Jährige auflaufen kann, das wird sich erst morgen entscheiden

Über Stefan Katzenbach

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