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Beck träumt von Rückkehr in DFB-Elf

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München – Bislang hat sich das Abenteuer Türkei für Andreas Beck voll ausgezahlt. Der langjährige Kapitän der TSG 1899 Hoffenheim war im Sommer zu Besiktas Istanbul gewechselt. Dort trumpft der Rechtsverteidiger groß auf und erhofft sich deshalb eine erneute Chance in der deutschen Nationalelf.

Durch konstante Leistungen zurück in die Nationalelf

„Es geht um Resultate. Wenn wir in der Liga und international weiter im Fokus bleiben und meine Leistungen weiterhin stimmen, sind die Hausaufgaben gemacht. Dann liegt es am Bundestrainer.“ Andreas Beck sagte in einem Interview mit dem kicker, dass er die Hoffnung auf eine Rückkehr in die Nationalelf noch nicht aufgegeben hat. Sein letztes Länderspiel absolvierte der 28-Jährige am 17. November beim 0:0 in Schweden.

Es läuft mit Besiktas

Wenn Beck aber so weitermacht, wie zuletzt, könnte er zu einer Alternative werden. Schließlich ist das Angebot auf der Position des Rechtsverteidigers überschaubar. In der Türkei zeigt der ehemalige Hoffenheimer, der noch keine Minute verpasst hat, bislang Top-Leistungen und führt mit Besiktas Istanbul die Liga an. Dazu steht am heutigen Donnerstag das entscheidende Spiel um das Weiterkommen in der Europa League an.

„Wir sind international noch ungeschlagen, brauchen nun aber trotzdem noch einen Punkt. Unser Anspruch ist natürlich, dass wir im Wettbewerb überwintern“, sagt Beck vor dem Duell bei Sporting Lissabon. Am Wochenende steht dann das Derby gegen Erzrivale Galatasaray Istanbul an. „Das Derby gegen Fenerbahce konnten wir bereits gewinnen, erstmals seit zwei Jahren wieder, das war schon ein unglaubliches Gefühl. Und auch jetzt merkt man bereits die Anspannung, die rund um den Verein immer stärker wird“, erzählt der 28-Jährige, der in Hoffenheim aufs Abstellgleis geraten war.

Lob für Gomez

Der Aufschwung von Besiktas ist auch mit Mario Gomez verbunden. Der Nationalspieler hat seine Torgefährlichkeit seit seinem Wechsel wieder gefunden. Mit bereits zehn Saisontreffern liegt der Stürmer in der Torschützenliste der Süper Lig nur knapp hinter Samuel Eto’o (12). „Wir kennen uns seit der Jugend beim VfB, er war immer zwei Jahre über mir. Super, dass es bei Mario so gut läuft. Er zieht die ganze Mannschaft mit“, lobt Beck seinen Mitspieler.

Sorge um Ex-Verein

Der Verteidiger, dessen Markenzeichen seine blonden Haare sind, äußerte sich auch zur prekären Lage bei seinem Ex-Verein Hoffenheim. „Ich rätsele selbst, was da los ist. Der Kader ist ja nicht so schlecht, wie es die Tabelle aussagt. Keine Ahnung, wo die Gründe liegen“, sagt er.

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