2. Bundesliga

Bei Dutt kribbelt es

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Robin Dutt soll den Zweitligisten VfL Bochum aus der Malaise helfen. Heute Vormittag wurde der erfahrene Fußballlehrer als neuer Trainer an der Castroper Straße vorgestellt. Dem Bochumer Retter juckt es vor seinem Amtsantritt bereits in den Fingern.

Der VfL Bochum hatte vor Kurzem die Reißleine gezogen und Jens Rasiejewski entlassen. Den Revierklub vor dem Abstieg in die 3. Liga bewahren soll nun Robin Dutt, der am Montag offiziell vorgestellt wurde. „Ich weiß, dass die derzeitige Situation für alle Beteiligten im Verein nicht einfach ist“, sagte der Neu-Coach. „Ich bin mir sicher, dass wir mit dieser Konstellation die Klasse halten werden.“

Co-Trainer Butscher

Heiko Butscher, der im vergangenen Heimspiel gegen Darmstadt (2:1) die Mannschaft interimistisch betreut hatte, wird Dutt als Co-Trainer assistieren. Die beiden kennen sich noch aus gemeinsamen Tagen in Freiburg. „Heiko Butscher wird für mich mehr sein als ein normaler Co-Trainer. Er war schon in Freiburg ein verlängerter Arm von mir“, sagte Dutt, der mit Hilfe seines ehemaligen Spielers Aufbruchstimmung beim VfL erzeugen will.

Erfahrung soll sich bezahlt machen

Zuletzt war Dutt als Sportvorstand des VfB Stuttgart angestellt. Seit Mai 2016 war er ohne Anstellung im Profigeschäft. „Es kribbelt“, meinte der 53-Jährige. „Ich will wieder draußen auf dem Fußballplatz stehen. Ich freue mich darauf, die Spieler kennenzulernen. Einige Jungs kenne ich schon von meinen früheren Stationen.“ Mit seiner Erfahrung wolle Dutt versuchen „Brücken zu bauen“. Man wolle sich auf das Sportliche konzentrieren und nicht auf die Schlagzeilen. Diese haben die Bochumer in der laufenden Saison zuhauf geschrieben – vor allen Dingen in negativer Hinsicht.

Über Andre Oechsner

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