Bundesliga

Beiersdorfer: Lasogga muss durchhalten

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München – Die Vorbereitung lief alles andere als rund. Dennoch erwartet Hamburgs Vorstandsvorsitzender Dietmar Beiersdorfer am Freitag einen starken Auftritt seines Teams gegen die großen Bayern.

Respekt vor den Bayern ist groß

„Das hält uns nicht davon ab, gegen die Bayern richtig Gas zu geben“, verkündete der 52-Jährige in einem Interview mit der Bild-Zeitung. Der Respekt vor dem Rekordmeister ist jedoch groß, auch wenn der Tabellenführer das letzte Testspiel beim Karlsruher SC überraschend mit 1:2 verloren hat. „Vielleicht wäre es für uns besser gewesen, wenn sie hoch gewonnen hätten. Aber es sind die Bayern. Sie haben eine unfassbare Erfahrung und Gelassenheit. Sie sind immer in der Lage als Mannschaft oder mit ihren überragenden Einzelspielern Spiele zu entscheiden“, stellte Beiersdorfer klar.

Lasogga beißt sich durch

Der HSV verlor alle drei Testpartien und hat zudem mit großen Verletzungssorgen zu tun. Auch deshalb muss Angreifer Pierre-Michel Lasogga trotz Schulterverletzung durchbeißen. „Hätten wir uns zu einer OP entschieden, wäre Pierre vermutlich erst Mitte April wieder dabei gewesen. Vielleicht hätte er noch vier Spiele gemacht. Ich glaube, dass die Entscheidung, die wir zusammen mit Pierre getroffen haben, die richtige war. Wir mussten sie so treffen“, sagte Beiersdorfer. Der Angreifer hatte sich gegen Bremen die Schulter ausgekugelt. Im Trainingslager in Belek war dies erneut passiert, doch inzwischen trainierte Lasogga bereits wieder mit der Mannschaft.“Damit haben wir nicht gerechnet. Wenn es so bleibt wie jetzt, ist Pierre eine wirkliche Alternative“, freute sich HSV-Coach Bruno Labbadia.

Lob an Labbadia

Die bisher erreichten 22 Punkte sind für den HSV-Boss kein Ruhekissen. „Wir bilden uns nicht ein, dass uns eine ruhige Serie bevor steht. Wir wollen jeden Tag darum kämpfen, mehr Punkte als in der Vorrunde zu holen. Wir haben uns in den letzten drei Halb-Serien von der Punkte-Bilanz her immer verbessert“, so Beiersdorfer, der große Stücke auf Trainer Bruno Labbadia hält: „Bruno lebt es täglich in der Kabine vor, sich immer verbessern zu wollen. Genau dasselbe versuche ich ein Stockwerk höher“.

„Die Stärke muss von uns selber kommen“

Beiersdorfer standen für Verstärkungen kaum finanzielle Mittel zur Verfügung. „Wir können unsere Stärke zurzeit nicht aus 10-Millionen-Transfers gewinnen, die Stärke muss aus uns selber kommen. Mit Leidenschaft und Energie wollen wir unseren Weg weiter gehen. Der ganze Klub muss eng zusammenstehen“, forderte er.

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