Bundesliga

Bernd Schuster über Aubameyang: „Passt einwandfrei zu Real Madrid“

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Bernd Schuster kann sich einen Wechsel von Pierre-Emerick Aubameyang zu Real Madrid durchaus vorstellen.

Der frühere Fußball-Nationalspieler Bernd Schuster kann sich einen Wechsel von Bundesliga-Toptorjäger Pierre-Emerick Aubameyang zu Real Madrid durchaus vorstellen. „Ich denke, dass seine Spielweise einwandfrei zu Real passen würde“, sagt Schuster, einst selbst Spieler und Trainer bei den „Königlichen“, im Gespräch mit Sport1. „Auba“ hätte, so Schuster, im Mittelfeld von Real schließlich sehr gute Fußballer hinter sich: „Vor allem Toni Kroos.“

Im aktuellen Sturmzentrum der Madrilenen sei die Konkurrenz mit Karim Benzema und Alvaro Morata zwar namhaft, doch laut Schuster könnte im Sommer Bewegung in die Besetzung der Sturmpositionen kommen. „Es ist seit längerer Zeit Unruhe hereingekommen. Man ist nicht so zufrieden mit dem Angriff“, sagt der 57-Jährige: „Egal, wie es zu Ende geht, wird sich bei Real Madrid im Sommer im Sturm etwas tun.“

Ob Aubameyang dabei tatsächlich eine Rolle spielen wird, sei allerdings in Madrid „nicht so sicher“. Das müsse aber nichts heißen, schließlich sei Reals Präsident Florentino Perez jemand, „der solche Verpflichtungen gerne ohne große Worte abwickelt“, erklärte Schuster: „Das war in der Vergangenheit schon immer so, und das wird auch jetzt so sein. Man wird nicht viel darüber hören, und plötzlich ist der Spieler verpflichtet.“

Aubameyang selbst hatte am Dienstag einen möglicherweise bevorstehenden Abschied von Borussia Dortmund öffentlich ins Kalkül gezogen. „Ich stelle mir die Frage, ob ich nicht fortgehen muss, wenn ich die nächste Stufe erreichen will? Ich bin 27. Wenn ich auf eine andere Stufe will, muss ich, ganz klar, in diesem Sommer gehen“, sagte der Gabuner dem französischen Radiosender RMC in der Sendung „Team Duga“.

Für Schuster sind diese Überlegungen gut nachvollziehbar. „Er ist heiß darauf, die ganz großen Titel zu holen“, sagte der gebürtige Augsburger: „Ich finde es gut, dass er sagt, dann müsse er eben zu einem richtigen Weltklasse-Klub, der in den letzten Jahrzehnten in Europa immer mit dominiert hat.“

Schuster warnt „Auba“ allerdings auch vor einem möglicherweise harten Konkurrenzkampf in Madrid. „Das ist das typische Haifischbecken, in dem man sich durchsetzen muss“, sagte der Europameister von 1980: „Da gibt es einen Cristiano Ronaldo, einen Gareth Bale, und wie sie alle heißen. Bei der Konkurrenz musst du schon richtig heiß sein und konstant sehr gute Leistungen bringen.“ Aubameyang hatte am Dienstag versichert, er werde „nicht gehen, um nicht zu spielen“.

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