Bundesliga

Gehen Colak und Platte mit in Liga zwei? – Emotionaler Abschied von Stroh-Engel und Gorka

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München – Der SV Darmstadt 98 schließt am kommenden Samstag nach zwei Jahren das Kapitel Bundesliga. Das letzte Heimspiel der Saison wurde zu einer emotionalen Veranstaltung für zwei Akteure, die den Weg von der dritten Liga in das Oberhaus maßgebliche geprägt haben. In den Zukunftsplanungen spielen sie jedoch keine Rolle mehr – im Gegensatz zu Felix Platte und Antonio Colak.

Colak und Platte sollen bleiben

Die Leihspieler sollen bleiben und dem Klub dabei helfen, sich in der zweiten Liga zu stabilisieren. Bei Colak hat sich die TSG Hoffenheim noch nicht positioniert, nach kicker-Informationen kann sich der Klub die Fortführung der Leihe vorstellen. Und Platte? Die Aussage von Schalke-Manager Christian Heidel, der den 21-Jährigen nach der Sommerpause zum Training erwartet, wird als branchenüblicher Poker eingestuft.

Fritsch noch im „Verhandlungsmodus“

„Wir sind noch im Verhandlungsmodus“, sagte Präsident Rüdiger Fritsch, der noch einige ungeklärte Fälle auf dem Tisch liegen hat. Marcel Heller, Aytac Sulu und Mario Vrancic sondieren den Markt, Jerome Gondorf ist ein ein ganz heißer Kandidat beim SV Werder Bremen. Der zentrale Mittelfeldmann könnte dort die Rolle von Clemens Fritz einnehmen. Trainer Torsten Frings freilich will die Spieler halten und kündigte an, sich weit aus dem Fenster lehnen zu wollen, Fritsch schränkte ein: „Aber nur so weit, dass wir nicht rausfallen.“

Emotionaler Abschied von Duo

In den Planungen spielen Benjamin Gorka und Dominik Stroh-Engel keine Rolle mehr. Das Duo erhält keinen neuen Vertrag mehr und muss den Klub verlassen. Der Abschied verlief emotional, nicht nur Gondorf fühlte mit: „Als die beiden verabschiedet wurden, hatte ich Gänsehaut.“ Stroh-Engel drückte seine Gefühle nach Spielende aus: „Das ist mit Worten schwer zu beschreiben und ein Gänsehautgefühl hoch 10. Es war ein richtig schöner Abstieg, da hatte ich ein wenig Pipi in den Augen.“

Stroh-Engel schickt Gruß in Richtung Norbert Meier

Für den Angreifer der Lilien, der maßgeblich am Durchmarsch von der 3. Liga in die erste Bundesliga beteiligt war, verlief die Saison nicht wie gewünscht. Vier Einsätze standen zum Schluss auf dem Konto, bei Gorka gar nur die letzten sieben Minuten am Samstagnachmittag. „Na klar ist man enttäuscht, wenn man nicht spielt. Ich darf auch enttäuscht sein, auch wenn ich das nach außen nicht zeige oder nicht so ein großes Maul habe wie andere“, sagte Stroh-Engel und schickte noch einen Gruß in Richtung Ex-Coach Norbert Meier: „Wer weiß, was passiert wäre in der Hinrunde, hätte ich mehr Chancen bekommen…“

Über Christopher Michel

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