Bundesliga

Bobadilla erlebt in Augsburg seine beste Zeit

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München – Raul Bobadilla ist beim FC Augsburg eine prägende Figur. Der Angreifer lässt Gegenspieler wie ein „Steinmensch“ an sich abprallen und erzielt seit Jahren wichtige Tore. Die Fuggerstädter und der Südamerikaner – eine Mischung, die passt.

Bobilla hat beim FCA „alles, was ich brauche“

Raul Bobadilla spielt bereits seit 2013 beim FC Augsburg und hat zuletzt bis 2020 verlängert. „Ich war noch nie so lange bei einem Klub“, gibt der Angreifer im kicker zu und führt aus: „Seit ich in Augsburg bin, erlebe ich die besten Jahre meiner Karriere. Hier habe ich alles, was ich brauche. Der Verein steht hinter mir und gibt mir Selbstvertrauen. Das alles will ich auf dem Platz zurückgeben.“

Der Stürmer widerstand Lockrufen aus China

Dabei musste im vergangenen Sommer eine schwierige Entscheidung getroffen werden. Der chinesische Klub Guangzhou R&F wollte den Argentinier unbedingt verpflichten und bot viel Geld. Bobadilla kam tatsächlich ins Grübeln: Was man in China verdienen kann, ist nicht mit der Bundesliga zu vergleichen. Aber der einzige Grund, mich damit zu beschäftigen, war das Geld.“

Wie es nach 2020 weitergeht lässt er noch offen

Der 29-Jährige hatte seine Entscheidung allerdings zügig getroffen, der emotionale Aspekt überwog eindeutig: „Sonst gibt es keinen Grund, den FCA zu verlassen. Was ich hier erlebe, finde ich bei keinem anderen Verein.“Ob er seine Karriere bei den Fuggerstädtern beenden wird, ließ er noch offen: „Drei Jahre bin ich noch hier, weiter möchte ich nicht in die Zukunft schauen.“

Bobadilla will Mainz knacken

Sein Blick richtet sich auf das Hier und Jetzt. Am 20. Spieltag will er erstmals in seiner Zeit bei den Augsburgern in Mainz gewinnen. Und somit den nächsten Teil zum großen Ziel beitragen: „Wir wollen nicht wieder bis zum Ende um den Klassenerhalt kämpfen, sondern ihn so schnell wie möglich schaffen. Dann schauen wir, was nach vorne noch möglich ist.“

Vergleich zwischen Baum und Schuster

Unter dem neuen Coach Manuel Baum hat sich das Spiel der Augsburger wieder verändert. „Jeder Trainer hat seine Mentalität, seine Ideen. Mit Dirk Schuster haben wir sehr defensiv gespielt, das war als Offensivspieler ganz schwierig“, blickt Bobadilla auf die für ihn etwas schwieriger Zeit zurück und freut sich über den Wandel: „Jetzt ist es anders. Gegen Bremen haben wir das Spiel gedreht, weil wir mutig vorne gepresst haben. Dadurch bekommen wir mehr Torchancen.“Gegen die Mainzer wollen die Augsburger genau daran anknüpfen.

Über Christopher Michel

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