1. FC Nürnberg

Bornemann: Deshalb ist der Club-Aufstieg etwas ganz Besonderes

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Die Euphorie ist groß rund um den Valznerweiher. Bereits 18,500 Dauerkarten hat der 1. FC Nürnberg nach dem Aufstieg in die Bundesliga abgesetzt, wie der Verein am Dienstag auf seiner Homepage bekannt gab. Für den Macher des Erfolgs, Andreas Bornemann, kam die Rückkehr in die höchste deutsche Spielklasse eher überraschend.

„Aufstiege sind immer etwas Herausragendes“, so der Club-Vorstand im Interview mit der Vereinshomepage. Er unterstrich dennoch die Besonderheit des Erfolgs mit dem Club. „Diesmal hatte uns keiner der 17 anderen Vereine ernsthaft auf der Rechnung, und das nicht etwa, weil dort Ahnungslose am Werk wären.“ Vielmehr sei der FCN aufgrund der finanziellen Situation in den vergangenen Jahren zum Sparen gezwungen worden, somit unter erschwerten Bedingungen in den Kampf um die Tabellenspitze gegangen.

Überzeugung kam spät

Selbst im Laufe der Aufstiegssaison habe Bornemann noch am Erfolg gezweifelt, gab er unumwunden zu. „Ich hatte bereits in den ersten Wochen der Vorbereitung das Gefühl, dass wir bei der Zusammenstellung des Kaders vernünftig gearbeitet haben und vor einer stabilen Saison stehen würden. Dass es tatsächlich um mehr gehen könnte, kam mir erstmals nach dem Sieg in Düsseldorf in den Sinn.“ Zum Ende der Hinrunde, am 11. Dezember, schlug der Club den späteren Zweitliga-Meister Fortuna in der Esprit-Arena mit 2:0.

Über Lars Pollmann

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